Kiez-Fahrrad-Tour mit Senator Geisel in Karlshorst

KS_Karlshorst_008_cut_compKarlshorst wächst. Viele Menschen zieht es in unseren schönen Stadtteil. Am Sonntag habe ich auf einer Kiez-Rad-Tour mit Senator Geisel und 80 interessierten Anwohnern Orte besucht, an denen diese positive Entwicklung sichtbar wird.

Treffpunkt war die zukünftige Parkstadt Karlshorst. Hier soll bis zum Jahr 2021 ein neues Stadtviertel mit ca. 1.000 Wohnungen entstehen. 25% davon sollen nach dem Berliner Modell gefördert werden: So entsteht bezahlbarer Wohnraum für 6,50 Euro Nettokaltmiete. Darüber hinaus verpflichten wir den Investor mit einem städtebaulichen Vertrag zum Bau einer zweizügigen Grundschule, einer Turnhalle und einer Kita. Da das Bauprojekt noch ganz am Anfang steht, werden sich viele offene Fragen erst in den kommenden Monaten und Jahren beantworten lassen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass sich das Wohnprojekt gut in den bisherigen Kiez integriert und der Investor seiner sozialen Verantwortung gerecht wird. Weiterlesen

Von Karlshorst nach Westafrika – Hilfsbereitschaft kennt keine Grenzen

Leonie LangeDas westafrikanische Land Togo ist mehr als 5000 km Luftlinie von Berlin entfernt. Das hält Leonie Lisa Lange, Abiturientin des Coppi-Gymnasiums Karlshorst, jedoch nicht davon ab, sich dort zu engagieren. Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres nach ihrem Schulabschluss möchte sie in der Kleinstadt Balanka die Arbeit der örtlichen Bibliothek unterstützen. Dort will sie nicht nur bei Sprachkursen helfen, sondern auch beim Umgang mit dem Computer, der Hausaufgabenbetreuung, Leseübungen sowie der Organisation von kulturellen Veranstaltungen wie einer Chorgruppe, einer Theatergruppe und Filmvorführungen. Weiterlesen

Lärm-Verordnung erwartet Praxis-Test

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Im Mai hatte ich eine Anfrage zur neuen Veranstaltungslärm-Verordnung (VeranstLärmVO) an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (SenStadtUm) gerichtet. Diese hat sich nun ausführlich dazu geäußert. Die Regelung vom vergangenen Herbst  gibt erstmals einen verbindlichen Rechtsrahmen für die Beurteilung der Zumutbarkeit von veranstaltungsbedingtem Lärm im Freien. Als Praxisbeispiel für die neue Verordnung diente unter anderem die durch die „Strandbar Rummelsburg“ verursachte Lärmbelästigung. Ein durch Senator Andreas Geisel und mich initiierter Runder Tisch mit Betroffenen, Politikern und Veranstaltern führte zu mehreren konstruktiven Gesprächsrunden und konkreten Vereinbarungen für besseren Lärmschutz vor Ort.

In der Stellungnahme wird besonders auf die erstmalige Aufnahme von „tieffrequenten Tönen“ (gemeinhin auch als „Bässe“ bekannt) als Bewertungskriterium für die Genehmigungspraxis verwiesen. Somit geht es nicht mehr nur um die gemessene Lautstärke, sondern auch die Natur der Töne fließt in die Bewertung mit ein. Das ist wichtig, weil tieffrequente Töne auch bei geschlossenen Fenstern in Innenräume dringen und oft nur ein geringer Schutz dagegen besteht. Da durch derartige Belästigungen Störungen des Schlafes zu erwarten sind, sind diese zur Nachtzeit nicht zulässig. Die Senatsverwaltung verwies auch noch einmal auf den Anspruch der Anwohner auf Erholung und individuellen Ausgleich vom Alltag. Öffentliche Veranstaltungen, die diese Ansprüche verletzen, müssen genehmigt werden und sind nur an maximal 18 Tagen im Kalenderjahr und pro Immissionsort erlaubt. Weiterlesen