Verkehrssituation Treskowallee/Dönhoffstraße

Die Verkehrssituation an der Ecke Treskowallee/Dönhoffstraße ist problematisch. Obwohl das Linksabbiegen von der nach Norden führenden Fahrbahn der Treskowallee in die Dönhoffstraße verboten ist, setzen sich immer wieder Autofahrer über dieses Verbot hinweg. Dadurch entstehen oft gefährliche Situationen für andere Autofahrer, für Radfahrer und für Fußgänger, z.B. beim Überqueren der Dönhoffstraße. Ich habe mich daher an die zuständigen Stellen gewandt, mit der Bitte zu prüfen, ob das Abbiegen von der Treskowallee nach links in die Dönhoffstraße durch geeignete Maßnahmen verhindert werden könne. Denkbar wäre z.B. eine physische Begrenzung zwischen Fahrbahn und Straßenbahntrasse an dieser Stelle. Alternativ könnte man, wenn sich das Abbiegeverbot an dieser Stelle nicht durchsetzen lässt, über eine mögliche Legalisierung des Abbiegens und Unterstützung durch geeignete Verkehrssicherungsmaßnahmen nachdenken.

Insgesamt stellt sich die Frage, auf welche Weise bis zur Fertigstellung der Eisenbahnüberführung Karlshorst und der damit einhergehenden Umgestaltung der Straßenverkehrssituation die Sicherheit der Verkehrsbeteiligten an dieser Stelle sichergestellt werden kann.

Eine erste Antwort des zuständigen Abschnittes 64 der Berliner Polizei bestätigte meine Wahrnehmung, dass es sich bei dieser Stelle um einen verkehrsrechtlichen Brennpunkt handelt. Allerdings ist der in dem Schreiben geäußerte Vorschlag, die Situation durch Ausweisung der Dönhoffstraße zwischen Treskowallee und Gundelfingerstraße als Einbahnstraße zu lösen, meiner Meinung nach nicht sinnvoll. Damit würde man möglicherweise das illegale Abbiegen verhindern, aber gleichzeitig dem Karlshorster Zentrum schaden, da die Läden in der Dönhoffstraße nicht mehr direkt von der Treskowallee aus erreichbar wären. Außerdem würde dann der Verkehr über die Marksburgstraße durch das Wohngebiet bis zur Dönhoffstraße gelenkt, was nicht im Interesse der Anwohner ist. Es ist also weiter nach möglichen Lösungen zu suchen.

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