Beiträge

Aktuelles zu den Bauarbeiten Waldowallee-Treskowallee

Die Treskowallee und die Straße am Tierpark sind nun schon seit langem aufgrund umfangreicher Bauarbeiten eine Quelle häufigen Staus. Die Erneuerung der Fahrbahn war vor allem auf der Straße am Tierpark dringend nötig, es entstehen moderne Radwege und die Straßenbahntrasse wurde neu gebaut.

Auch auf Höhe der Waldowalle finden seit Monaten Bauarbeiten statt, hier zur Neugestaltung des Kreuzungsbereichs beider Straßen sowie der Straßenbahntrasse. Die BVG errichtete an dieser Stelle ein eigenes Gleisbett für die Straßenbahn, so dass diese sich zukünftig nicht mehr die Spur mit den Autos teilen muss.

Die Bauarbeiten an der Straßenbahntrasse wurden bereits abgeschlossen, so dass die Straßenbahn wieder normal fährt. Leider ruhen jedoch seit ca. 7 Wochen die Straßenbauarbeiten an der Einmündung der Waldowallee in die Treskowallee. Dabei ist zum einen die Fahrbahn betroffen, die nur einspurig in jede Richtung befahrbar ist, und zum anderen der Fußweg, der an mehreren Stellen aufgerissen ist und zunehmend eine Unfallgefahr darstellt. Da auch Fahrradfahrer den verbliebenen schmalen Fußweg in die Waldowallee bzw. die Hönower Straße nutzen, ist die Situation sehr unübersichtlich. Weiterlesen

Verkehrssituation Treskowallee/Dönhoffstraße

Die Verkehrssituation an der Ecke Treskowallee/Dönhoffstraße ist problematisch. Obwohl das Linksabbiegen von der nach Norden führenden Fahrbahn der Treskowallee in die Dönhoffstraße verboten ist, setzen sich immer wieder Autofahrer über dieses Verbot hinweg. Dadurch entstehen oft gefährliche Situationen für andere Autofahrer, für Radfahrer und für Fußgänger, z.B. beim Überqueren der Dönhoffstraße. Ich habe mich daher an die zuständigen Stellen gewandt, mit der Bitte zu prüfen, ob das Abbiegen von der Treskowallee nach links in die Dönhoffstraße durch geeignete Maßnahmen verhindert werden könne. Denkbar wäre z.B. eine physische Begrenzung zwischen Fahrbahn und Straßenbahntrasse an dieser Stelle. Alternativ könnte man, wenn sich das Abbiegeverbot an dieser Stelle nicht durchsetzen lässt, über eine mögliche Legalisierung des Abbiegens und Unterstützung durch geeignete Verkehrssicherungsmaßnahmen nachdenken.

Insgesamt stellt sich die Frage, auf welche Weise bis zur Fertigstellung der Eisenbahnüberführung Karlshorst und der damit einhergehenden Umgestaltung der Straßenverkehrssituation die Sicherheit der Verkehrsbeteiligten an dieser Stelle sichergestellt werden kann. Weiterlesen

Tempo 30 vor Lichtenberger Kitas

Während vor allen Lichtenberger Schulen bereits Tempo 30 gilt, scheint die Verkehrssituation vor den Kitas uneinheitlich zu sein. So fordern Eltern in Karlshorst seit langem die Anordnung von Tempo 30 vor der Kita Minimax in der Walkürenstraße, da dort Tempo 50 gilt und es weder einen Fußgängerüberweg noch eine Ampel gibt. Da hier auch noch keine Radwege eingerichtet wurden und noch nicht einmal die Bürgersteige abgesenkt sind, müssen Eltern mit Kindern auf dem Fahrrad auf der Straße fahren und haben dann im rollenden Verkehr Schwierigkeiten, vor der Kita auf den Bürgersteig zu kommen. Zudem verkehrt auf der Walkürenstraße die Buslinie 396, was die Verkehrslage für Kinder und Eltern zusätzlich verschärft. Im August hatte die BVV einen Antrag von mir beschlossen, der das Bezirksamt beauftragt zu prüfen, ob hier Tempo 30 angeordnet werden kann. Um auch die grundsätzlichen Fragen zu klären, stellte ich dem Bezirksamt nun folgende Fragen:

 

  1. Vor wie vielen Kitas im Bezirk Lichtenberg gilt Tempo 30?
  2. Gibt es grundlegende Regelungen zur Höchstgeschwindigkeit vor Kitas in Lichtenberg oder Berlin, vergleichbar zur Tempobegrenzung vor Schulen? Wenn ja, welche Regelungen?
  3. Wenn es keine Regelungen dazu gibt, wie beurteilt das Bezirksamt diese Tatsache im Hinblick auf die bereits geltende Regelung vor Schulen, vor dem Hintergrund einer vergleichbaren Gefährdung von Kindern durch den Straßenverkehr?
  4. Falls es keine grundlegenden Regelungen gibt: Strebt das Bezirksamt eine solche Regelung derzeit an? Welche Argumente sprechen aus Sicht des Bezirksamtes für oder gegen eine solche grundlegende Regelung?
  5. Plant das Bezirksamt unabhängig von einer grundsätzlichen Regelung, vor weiteren Lichtenberger Kitas Tempo 30 einzurichten bzw. sich gegenüber den zuständigen Stellen dafür einzusetzen? Wenn ja, wo?

 

Das Bezirksamt beantwortete die Fragen wie folgt: Weiterlesen

Berliner Koalition einigt sich auf sechs große Infrastrukturvorhaben

Die Berliner Fraktionen von SPD und CDU haben sich auf die Umsetzung von sechs wichtigen Infrastrukturvorhaben für Berlin geeinigt und konkretisieren damit die Vereinbarungen des Koalitionsvertrages. Die zentralen Investitionsvorhaben, die auf den Weg gebracht werden, betreffen die Stromnetzkonzessionen, die Berliner Wasserbetriebe, die Immobilienholding BIH, den Flughafen Tegel, das ICC und die Tangentiale Verbindung Ost (TVO). Letztere ist seit vielen Jahren eine Forderung der Karlshorster und Friedrichsfelder, für die auch ich mich eingesetzt habe. Die zum Bau der TVO notwendigen Mittel sollen nun in Investitionsplanung und Haushalt eingestellt werden. Begrüßenswert ist dabei u.a. die Einigung auf den vierspurigen Ausbau. Konkret heißt es in der Vereinbarung:

 

 „Zur Anbindung der östlichen Bezirke an den Flughafen BER „Willy Brandt“ und das Wissenschafts- und Forschungszentrum Adlershof sowie zur Erschließung von Gewerbegebieten in Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Köpenick wird die Tangentiale Verbindung Ost (TVO) gebaut. Die Regierungsfraktionen legen sich auf einen vierspurigen Ausbau fest. Die ausgewählte Variante wird planfestgestellt und in Investitionsplanung und Haushalt finanziell abgebildet.“

 

Den genauen Wortlaut der Vereinbarung finden Sie hier.

Klares Bekenntnis der SPD zum Bau der TVO

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses, Raed Saleh, hat sich gestern in Biesdorf ein Bild für den Bau der Tangentialen Verbindung Ost (TVO) gemacht. Begleitet wurde er von den SPD-Bezirksbürgermeistern aus Marzahn-Hellersdorf, Stefan Komoß, und Lichtenberg, Andreas Geisel, sowie dem Baustadtrat aus Treptow-Köpenick, Ralf Hölmer.

Raed Saleh sagt: „Die SPD-Fraktion bekennt sich klar zum Bau der TVO. Sie ist ein dringend notwendiges Infrastrukturvorhaben mit einer wichtigen Bedeutung für Berlin. Die TVO hat lange genug auf sich warten lassen und muss jetzt endlich realisiert werden.

Mit der TVO erhalten die Gewerbegebiete im Osten der Stadt und der Flughafen BER eine bessere Anbindung. Außerdem werden Anwohnerinnen und Anwohner vom Durchgangsverkehr in ihren Wohnvierteln entlastet, u.a. entlang der Treskowallee in Karlshorst. (Quelle: SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin)

Tempo 30 vor Kita in der Walkürenstraße!

Mit großer Mehrheit hat gestern die BVV Lichtenberg meinen Antrag beschlossen, dem Bezirksamt einen Prüfauftrag zu erteilen, ob die Höchstgeschwindigkeit auf der Walkürenstraße zwischen Tannhäuserstraße und Odinstraße, entlang der Kindertagesstätte MiniMax, von 50 auf 30 km/h herabgesetzt werden kann.

Zahlreiche Kinder auf dem Weg von oder zu der Kita MiniMax überqueren täglich mit ihren Eltern die Walkürenstraße. Da die Autos auf dieser Straße mit Tempo 50 fahren und weder ein Fußgängerüberweg noch eine andere Querungshilfe existiert, besteht eine hohe Unfallgefahr. Dies gilt besonders für die Einmündung der Walkürenstraße in die Tannhäuserstraße. Zusätzlich wird die Situation durch den Busverkehr der Linie 396 verschärft.

Aus diesen Gründen ist an der genannten Stelle eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h sinnvoll, wie sie bereits berlinweit vor allen Grundschulen und vielen Kindertagesstätten gilt. Da hier die Sicherheit von Kindern beeinträchtigt wird, ist eine schnelle Prüfung notwendig.

Grünfläche oder Parkplatz am Römerweg?

Gestern hat die Geschäftsführung der HOWOGE im Lichtenberger Ausschuss für Stadtentwicklung das Konzept vorgestellt, im Rahmen der Schaffung von 350 Wohnungen auf dem Areal der ehemaligen Studentenwohnheime an der Treskowallee / Ecke Römerweg die Grünfläche am Römerweg in einen großen Parkplatz umzuwandeln. Auch wenn das Wohnungsbauprojekt im Hinblick auf die von der SPD angestrebte Schaffung neuen Wohnraumes in Lichtenberg sehr zu begrüßen ist, haben die Parteien recht einmütig Kritik an der Planung für den Parkplatz geübt. Gerade an dieser Stelle, die man von Norden kommend als ersten visuellen Eindruck von Karlshorst wahrnimmt, muss man eine solche Planung mit Bedacht abwägen. Ich denke, eine Tiefgarage wäre an diesem „Einfallstor nach Karlshorst“ städtebaulich geeigneter und ist sicher über die Nutzungsgebühren auch finanzierbar.

 

Die HOWOGE wird nun ihre Planung überarbeiten und anschließend erneut vorstellen.

Historische Pendelstützen werden erhalten

Heute berichtete die Berliner Woche in ihrer Lichtenberger Ausgabe auf Seite 2 über den geplanten Erhalt der historischen Pendelstützen der Eisenbahnbrücke in Karlshorst. Ich hatte im Februar den Antrag in die BVV eingebracht, das Bezirksamt zu beauftragen, mit der Deutschen Bahn in Verhandlung zu treten. Ziele sollten dabei der Erhalt der im Rahmen des Neubaus der Brücke zu demontierenden Säulen und die zukünftige Ausstellung an einem geeigneten öffentlichen Ort in Karlshorst sein. Zum Ergebnis berichtete der Artikel.

Einwohnerversammlung Bauen und Verkehr in Karlshorst

Gestern fand im neuen Kulturhaus wieder die fast schon traditionell zu nennende Einwohnerversammlung „Bauen und Verkehr in Karlshorst“ statt, zu welcher der Bürgerverein Karlshorst alljährlich einlädt. Trotz der nicht allzu umfangreichen Werbung für die Veranstaltung fanden fast 200 Gäste den Weg in das Kulturhaus, was sicher für das große Interesse der Karlshorster an diesen Themen und für die Qualität der Veranstaltung spricht. Als Bezirksverordneter und Mitglied des Ausschusses für ökologische Stadtentwicklung nahm ich an der Veranstaltung teil.

Stadtrat Wilfried Nünthel berichtete über die wesentlichen aktuellen Entwicklungen und stellte sich den Fragen der Einwohner. Dabei ging es unter anderem um den Neubau der Eisenbahnbrücke, den Erhalt des Regionalbahnhofs und einen Ausblick zum weiteren Verfahren für den Bau der TVO. Ein weiteres Thema war die Kitasituation. Hier sind durch mehrere in Planung oder bereits im Bau befindliche Einrichtungen deutliche Verbesserungen zu erwarten. In den nächsten Jahren werden in Karlshorst mehr als 500 neue Kitaplätze entstehen.

Nachdem vor kurzem das Lichtenberger „Bündnis für Wohnen“ abgeschlossen wurde, berichtete das Bezirksamt nun über zahlreiche Projekte, darunter die Fertigstellung des Carlsgartens bis Ende 2012, die Neubauten am Aristotelessteig, den Sachstand auf dem Gelände der ehemaligen Festungspionierschule in der Zwieseler Straße sowie die Gartenstadt I. Weiterlesen

Neubau der Eisenbahnbrücke und Erhalt der historischen Pendelstützen

Der Neubau der Eisenbahnüberführung an der Treskowalle ist seit vielen Jahren ein Thema im Süden Lichtenbergs. Die 15 Meter breite Brücke ist schon seit langem zu klein für den Auto- und Straßenbahnverkehr und eines der letzten verbliebenen zweispurigen Nadelöhre auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung zwischen Hohenschönhausen und Schöneweide. Davon abgesehen ist der Weg unter der Brücke für Fußgänger und Radfahrer einer der unansehnlichsten Orte im schönen Karlshorst, eine richtige „Schmuddelecke“. Nachdem die Deutsche Bahn das Projekt mehrfach verschoben hatte, begann nun tatsächlich der Abriss der alten Brücke.

In Zukunft wird die Treskowallee vierspurig unter der modernen, 31 Meter breiten Eisenbahnbrücke hindurchführen, und der S-Bahnhof erhält auch auf der westlichen Seite der Treskowalle einen Zugang einschließlich Aufzug. Wie der Presse bereits zu entnehmen war, wird es im Zuge der Baumaßnahmen mehrfach zu Sperrungen der Treskowallee sowie des Nahverkehrs kommen.

Rechtzeitig vor Beginn der Bauarbeiten hatte ich in die BVV den Antrag eingebracht, die beiden historischen Pendelstützen zu sichern, die dem Neubau der Brücke weichen müssen, und sie nach Abschluss der Bauarbeiten als historisches Zeugnis an einem geeigneten öffentlichen Ort im Süden Lichtenbergs auszustellen. Weiterlesen