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Verwilderte Grünfläche an der Sangeallee

Seit Jahren verwildert die Grünfläche an der Sangeallee, Ecke Wallensteinstraße in Karlshorst. Eine Kleine Anfrage von mir an das Bezirksamt Lichtenberg ergab, dass die Fläche im Eigentum des Liegenschaftsfonds Berlin liegt. Dieser scheint sich nicht um sein Grundstück zu kümmern. Früher haben hier Kinder gespielt, und der kleine Bolzplatz war ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche. Heute ist kaum noch zu erkennen, dass es den Bolzplatz überhaupt einmal gab, und der Weg durch die Grünfläche ist zugewuchert. Leider hat der Bezirk kaum Möglichkeiten, den Eigentümer des Grundstückes zur Wiederherstellung eines ordnungsgemäßen Zustandes zu bewegen, solange von dem Objekt keine Gefahr für den angrenzenden öffentlichen Raum ausgeht.

Frühjahrsputz in Karlshorst

Karlshorst setzte heute den Auftakt für die bezirksweite Frühjahrsputzwoche, die bis zum 28.04. in Lichtenberg stattfindet. Im Süden des Bezirks beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder hunderte von Karlshorstern an der Aktion, die hier von Bezirksamt, Bürgerverein und Stadtteilzentrum organisiert wurde. Die SPD Karlshorst war dieses Mal am östlichen Traberweg dabei. Dort gab es zwar kaum Dreckecken, aber dafür eine LKW-Ladung Laub zu beseitigen. Geholfen haben uns dabei etliche fleißige Anwohner.

Spielplatzantrag im Umweltausschuss

Mein Antrag, notwendige Reparaturen und Ersatzbeschaffungen auf dem Spielplatz an der Rummelsburger Bucht durchzuführen, wurde gestern nach Überweisung durch die BVV in den Umweltausschuss durch diesen beraten. Der Antrag wurde durch den Ausschuss mit der Ergänzung angenommen, dass die notwendigen Maßnahmen vorher von der Lichtenberger Spielplatzkommission zu beraten und zu priorisieren sind.

Dieses Gremium ist für die bezirksweite Beratung und Prioritätensetzung notwendiger Maßnahmen auf Lichtenberger Spielplätzen zuständig und wird nun, ausgelöst durch meinen Antrag, nach längerer Pause wieder einberufen. Ein gutes Signal für die Lichtenberger Spielplätze, von denen einige sanierungsbedürftig sind.

Kiezspaziergang im Dolgenseeviertel

Eines der am dichtesten bewohnten Viertel in Friedrichsfelde ist das Gebiet rund um die Dolgenseestraße. Da ich in Friedrichsfelde meine Kindheit verbracht habe, liegt mir dieser Stadtteil sehr am Herzen. Heute spazierte ich mit Anwohnern durch den Kiez, um Zukunftsperspektiven zu diskutieren.

Unser Kiezspaziergang war ein voller Erfolg. Gemeinsam mit Bürgermeisterkandidat Andreas Geisel und Stadträtin Kerstin Beurich stellte ich den Anwohnern einige aktuelle Themen vor und informierte zu Entwicklungen im Wohngebiet. Unsere Stationen waren der Grünzug Hönower Weg, der ab Herbst neu gestaltet werden soll, das Dolgenseecenter, das dringend einer Zukunftsperspektive bedarf, und das derzeit leerstehende Schulgebäude, in das zukünftig wieder eine Schule einziehen soll. Gekommen waren ca. 35 Friedrichsfelder Bürger.

Wasserfest Rummelsburger Bucht

Die Rummelsburger Bucht hat sich in den letzten Jahren zu einer richtigen Perle gemausert. Als ich 2002 dort hinzog, waren weite Teile des Ufers noch unbegehbar und mit Industrieruinen oder Brachen besetzt. Heute ist das Wasser saniert, fast die gesamte Bucht mit attraktiven Wohnungen und Häusern bebaut, öffentliche Grünflächen laden zum Verweilen ein und der idyllische Uferweg führt um die gesamte Bucht. Ein kinder- und familienfreundliches Wohngebiet ist hier an der südlichen Grenze Lichtenbergs entstanden. Das alles sind Entwicklungen, die maßgeblich durch die SPD Lichtenberg und ihre Vertreter in den verantwortlichen Gremien gestaltet wurden.

Das Wasserfest an der Rummelsburger Bucht war wie jedes Jahr wieder ein gelungenes Event. Auch wenn es gelegentlich regnete, hatten wir jede Menge Spaß und konnten einige gute Gespräche mit Nachbarn, Unterstützern und Freunden führen. Die Themen reichten von der Lärmbelästigung durch nächtliche Parties am Ufer bis hin zur weiteren Entwicklung des Bauabschnittes „An der Mole“.

Neugestaltung des Grünzugs Hönower Weg

Der Grünzug Hönower Weg in Friedrichsfelde wird neu gestaltet. Gestern Abend informierte das Bezirksamt Lichtenberg auf einer Bürgerversammlung in der Kultschule die Anwohner. Der Stadtrat für Umwelt und Natur Andreas Geisel stellte die von ihm initiierten Planungen für die in den letzten Jahren stark zugewachsene Anlage vor. Örtliche Schwerpunkte werden der ehemalige Schulgarten und der Ballspielplatz sein. Auf dem Gelände des Schulgartens werden entlang neu angelegter Wege sogenannte „Naschpfade“ entstehen, auf denen man verschiedene Obstsorten und andere Kulturpflanzen kennenlernen kann. Bänke sollen zum Verweilen einladen. Im Bereich des Ballspielplatzes sollen Fitness-Geräte Spaß und Aktivität für jung und alt ermöglichen. Auf diese Weise können öffentliche Räume zurückgewonnen werden, die derzeit nicht richtig nutzbar sind.

Die Azubis des Bezirksamtes werden die die Arbeiten kostengünstig ausführen. Dadurch wird gleichzeitig die bezirkliche Ausbildung gestärkt, denn hier erhalten die Azubis die Möglichkeit, echte Projekte umzusetzen und bleibende Werte zu schaffen.

In der Veranstaltung schlug ich vor, entlang der „Naschpfade“ auch eine Beschilderung der Kulturpflanzen vorzunehmen, um Kindern die Möglichkeit zu geben, die verschiedenen Pflanzen spielerisch kennenzulernen. Außerdem schlug ich vor, möglichst in den nächsten Jahren auch den nahegelegenen Spielplatz neu zu gestalten, da die Kinderzahlen auch in Friedrichsfelde ansteigen. Beide Vorschläge stießen auf Zustimmung der Anwohner.

Ein weiteres Thema war die Zukunft des Dolgensee-Centers. Hier haben es die privaten Eigentümer in den letzten Jahren versäumt, tragfähige Konzepte für die Zukunft des Standortes zu entwickeln und zu beantragen. Stadtrat Geisel hatte die Eigentümer mehrfach aufgefordert, ihre Verantwortung für das Center und den umliegenden Platz wahrzunehmen und diese nicht der Verwahrlosung zu überlassen. Gemeinsam mit den Anwohnern bin ich der Meinung, dass hier dringend etwas geschehen muss.