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Von Karlshorst nach Westafrika – Hilfsbereitschaft kennt keine Grenzen

Leonie LangeDas westafrikanische Land Togo ist mehr als 5000 km Luftlinie von Berlin entfernt. Das hält Leonie Lisa Lange, Abiturientin des Coppi-Gymnasiums Karlshorst, jedoch nicht davon ab, sich dort zu engagieren. Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres nach ihrem Schulabschluss möchte sie in der Kleinstadt Balanka die Arbeit der örtlichen Bibliothek unterstützen. Dort will sie nicht nur bei Sprachkursen helfen, sondern auch beim Umgang mit dem Computer, der Hausaufgabenbetreuung, Leseübungen sowie der Organisation von kulturellen Veranstaltungen wie einer Chorgruppe, einer Theatergruppe und Filmvorführungen. Weiterlesen

Flüchtlingskinder brauchen Zugang zur Schule

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (m.) und Gregor Költzsch (r.) waren zu Gast in der Richard-Wagner-Schule

Senatorin Sandra Scheeres (m.) und Gregor Költzsch (r.) in einer der Willkommensklassen

Teil des Besuchsprogramms waren auch die Orchesterproben der Schule

Teil des Besuchsprogramms waren auch die Orchesterproben der Karlshorster Grundschule

Im Rahmen meines Stadtteiltages habe ich zusammen mit der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft Sandra Scheeres (SPD) die Karlshorster Richard-Wagner-Schule besucht. Schulleiter Wilfried Wolff begrüßte uns und Schulstadträtin Kerstin Beurich (SPD) zum Rundgang über das Schulgelände. Beim Besuch der beiden Willkommensklassen war ich sehr beeindruckt von der tollen Arbeit der Lehrerinnen und den schnellen Fortschritten der Kinder beim Lernen der deutschen Sprache. Zugleich zeigte sich, dass von den mehr als 250 Kindern der nahen Notunterkunft nur 12 die Schule besuchen. Es stellte sich heraus, dass die meisten Kinder aufgrund der fehlenden gesundheitlichen Erstuntersuchung  noch nicht zur Schule gehen können. Seit Monaten bekommt das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) unter der Leitung von Senator Mario Czaja (CDU) die Situation nicht in den Griff. Dieses Problem werde ich in der Fraktion und im Abgeordnetenhaus weiter thematisieren. Weiterlesen

Karlshorster Schule für 3 Millionen € saniert

Gute Neuigkeiten aus Karlshorst: Das 19Bild 359 erbaute Hauptgebäude der Karlshorster Schule wurde für insgesamt 3,2 Mio. € saniert. Bildungsstadträtin Kerstin Beurich (SPD) übergab das Gebäude in der vergangenen Woche zur Nutzung. Der Schwerpunkte bei der Sanierung lag auf den Fenstern, der Fassade, dem Dach sowie verschiedenen brandschutztechnischen Maßnahmen. Auch die Vorraussetzungen für die Verbesserung der energetischen Eigenschaften des Gebäudes wurden geschaffen. Darüber hinaus wurden die Arbeits- und Lernbedingungen am Standort verbessert. Weiterlesen

Coppi-Gymnasium und Grzimek-Grundschule bekommen Geld zur Sanierung ihrer Toiletten.

Bild: Angela Monika Arnold, CC BY 3.0

Bild: Angela Monika Arnold, CC BY 3.0

Das Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium bekommt 500.000 Euro für die Sanierung der sanitären Anlagen. Weitere 100.000 Euro gehen an die Bernhard-Grzimek-Grundschule. Dies gab die zuständige Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft vor einigen Tagen bekannt. Mit dem Geld kann das Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium noch in diesem Jahr mit der Sanierung ihrer Sanitäranlagen beginnen, während die Bernhard-Grzimek-Grundschule das Geld zunächst für die vorbereitende Planung investiert.

Die Mittel kommen aus dem so genannten Schulanlagensanierungsprogramm. Schwerpunkt dieses Programms ist die Sanierung von Sanitäranlagen, undichten Dächern, maroden Fenstern und Fassaden, verschlissenen Bodenbelägen usw. Welche Maßnahmen realisiert werden, entscheidet zu 70 % der jeweilige Bezirk durch eine eigene Prioritätensetzung, die sich an der Entwicklung der Schülerzahlen orientieren muss. 30 % der Investitionen werden durch Schwerpunktsetzung der Senatsverwaltung nach übergreifenden Kriterien (z. B. besondere inhaltliche Programmziele, soziale Stadt, energetische Sanierung) festgelegt.

In Lichtenberg erhalten außerdem die Schule im Ostseekarree und die Grundschule am Wäldchen Mittel aus dem Programm. Insgesamt fließen so dieses Jahr über eine Million Euro aus dem Topf des Berliner Senates in die Sanierung der Sanitäranlagen dieser vier Lichtenberger Schulen.

Die komplette Liste mit allen geförderten Schulen inkl. Fördersumme können Sie hier herunterladen.

Wohnungsbau auf Rekordniveau – Schulstandort im Süden Karlshorsts schon jetzt planen!

Als die SPD 2011 das Amt des Bezirksbürgermeisters in Lichtenberg übernahm und gemeinsam mit den Partnern der Zählgemeinschaft eine stabile Mehrheit bildete, setzte sie sich das Ziel, den Wohnungsbau im Bezirk anzukurbeln. Jahr für Jahr stieg seitdem die Zahl der neu genehmigten Wohneinheiten – im letzten Jahr auf den Rekordwert von 2.223. Dies ist die höchste Zahl in der seit der Fusion der damaligen Bezirke Lichtenberg und Hohenschönhausen geführten Statistik. Insgesamt wurden damit in der aktuellen Wahlperiode mehr als 5.000 Wohnungen gebaut bzw. befinden sich bereits im Bau.

Dazu beigetragen hat nicht zuletzt das vom bisherigen Lichtenberger Bürgermeister Andreas Geisel (SPD) ins Leben gerufene Bündnis für Wohnen, in dem sich Bezirk und Wohnungswirtschaft verpflichten, gemeinsam Maßnahmen zur Intensivierung der Neubauaktivitäten zu ergreifen.

Sichtbar ist das auch im Süden des Bezirkes mit großen Projekten wie die Treskowhöfe und die Gartenstadt Karlshorst mit jeweils mehreren hundert Wohneinheiten. In Zukunft stehen weitere große Vorhaben wie die Neuentwicklung des Gebietes rund um den Hönower Wiesenweg in Karlshorst West im Rahmen des Bebauungsplanes 11-47b an.

Allerdings bringt diese positive Entwicklung auch zusätzlichen Bedarf an sozialer Infrastruktur mit sich. So fehlt in Karlshorst noch ein neuer öffentlicher Schulstandort südlich der S-Bahnlinie. Weiterlesen

Architektenentwurf für die Sporthalle des Coppi-Gymnasiums ausgewählt

Der von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt durchgeführte europaweite Architektenwettbewerb für den Neubau der Sporthalle des Hans und Hilde Coppi-Gymnasiums ist entschieden.

Die bisherige Sporthalle aus dem Jahre 1937 wurde 2013 durch einen Brand vollständig zerstört. Aus diesem Grund sollte in dem Wettbewerbsverfahren eine neue Sporthalle konzipiert werden. Der Neubau umfasst inklusive der zugehörigen Nebenräume eine Nutzfläche von ca. 1.350 m². Die Fläche der Sporthalle wird sich im Vergleich zur alten Halle verdreifachen und sowohl für den Schul- als auch den Vereinssport zur Verfügung stehen. In Karlshorst werden derzeit dringend Hallenflächen benötigt. Weiterlesen

25 Jahre Mauerfall: Das Erlebte wird zu Geschichte

Vor wenigen Tagen hatte ich die besondere Freude, als ehemaliger Absolvent des Hans- und Hilde-Coppi-Gymnasiums in Karlshorst an einer Podiumsdiskussion anlässlich des 25. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer teilzunehmen. Eingeladen hatte der Fachbereich Gesellschaftswissenschaften.

In einer Runde aus Vertretern von Parteien, der Kirche sowie Schülern und Lehrern sprachen wir über die Jahre vor und nach dem historischen Ereignis. Dabei ging es um die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in den letzten Jahren der DDR und den plötzlichen Systemwechsel, der für alle unerwartet kam. Die ersten Jahre nach der Wende waren an der Schule von großen Freiheiten und Initiativen, aber auch von Unsicherheit über die Zukunft geprägt. In der Diskussion mischten sich biografische Erzählungen rund um die Coppi-Schule aus dieser Zeit mit dem größeren Hintergrund, wie wir ihn heute erkennen. Weiterlesen

Diskussion um Sporthalle des Coppi-Gymnasiums

In ihrer Oktober-Sitzung hat die BVV Lichtenberg sich mit den Planungen für den Neubau der Sporthalle des Coppi-Gymnasiums beschäftigt. Seit Anfang des Jahres hatte ich regelmäßig mündlich wie schriftlich nachgefragt und, nachdem keine konkreten Planungen vorgelegt wurden, im Mai den Antrag gestellt, der BVV einen schriftlichen Zeit- und Maßnahmenplan vorzulegen. Auf Grundlage dieses Beschlusses war es nun, mehr als 15 Monate nach dem Brand, an der Zeit, endlich über die Planungen zu sprechen.

Nun hatte der zuständige Stadtrat Dr. Prüfer (Die LINKE) in einer Pressemitteilung verlauten lassen, dass bereits im März ein solcher Plan vorgelegen hätte. Das brachte mich zu der Frage, warum er dann der BVV trotz aller Bemühungen der SPD-Fraktion und meinerseits nicht vorgelegt wurde. Wenn der Zeitplan tatsächlich bereits im März bekannt war, warum wurde er trotz aller Nachfragen und entgegen eines Mehrheitsbeschlusses der BVV 5 Monate lang vorenthalten? Diese Fragen führten zu einer erhitzten Debatte. Weiterlesen

Kiezspaziergang zur Karlshorster Grundschule

Beim heutigen Spaziergang des Bürgervereins Karlshorst haben wir gemeinsam mit unserer Schulstadträtin Kerstin Beurich die Grundschule Karlshorst in der Lisztstraße besichtigt. Wie man seit reichlich einem Jahr an den Baukränen sehen konnte, hat sich hier viel getan. Nachdem im letzten Jahr bereits die Sporthalle saniert wurde, begann 2014 die lange geforderte Sanierung der Schulgebäude mit dem Hort. Im nächsten Jahr folgt das Hauptgebäude, 2016 wird die Sanierung dann abgeschlossen sein.

Im August ging nun der Schulergänzungsbau in Betrieb, den die sozialdemokratisch geführten Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Bildung in Kooperation mit dem Bezirksamt Lichtenberg geplant und errichtet haben. Weiterlesen

Planungs- und Bauzeit für Coppi-Sporthalle verkürzen!

Gemeinsam mit der Lichtenberger SPD-Fraktion fordere ich das Bezirksamt auf, die Planungs- und Bauzeit für den Neubau der Sporthalle des Coppi-Gymnasiums deutlich zu verkürzen. Nach einem von mir initiierten Antrag der SPD legte das Bezirksamt im August einen Zeitplan für die Planungs- und Bauabläufe vor. Danach wird der Ersatzbau für die im Juli 2013 abgebrannte Sporthalle voraussichtlich im Juni 2017 eröffnet. Die Vorlage wird im Oktober durch die BVV behandelt.

Es ist bedauerlich, dass diese Planung trotz intensiver, monatelanger Bemühungen der SPD-Fraktion und meinerseits erst mehr als ein Jahr nach dem Brand vorgelegt wird. Die Planung ist fachlich solide, bietet aber noch deutlich Potential für Verkürzungen und Parallelisierungen von Abläufen. Es ist den Schülern und Lehrern des Coppi-Gymnasiums nicht zumutbar, vier Jahre auf den Bau einer neuen Sporthalle zu warten! Zudem sollte der Bau einer Standard-Sporthalle, wie sie zu hunderten in Deutschland existiert, ein nicht übermäßig komplexes Vorhaben sein.

Die SPD-Fraktion fordert daher das Bezirksamt auf, die Planungs- und Bauabläufe so zu koordinieren, dass durch Parallelisierung und Verkürzung von Verfahrensschritten eine Übergabe der Sporthalle noch 2016 möglich ist. Die Errichtung von Schulergänzungsbauten an drei Standorten in Lichtenberg, davon zwei in Karlshorst, zeigt, dass ähnliche Bauvorhaben in weitaus kürzerer Zeit realisiert werden konnten. Die Projektzeit betrug hier einschließlich Planung und Bau lediglich 15 Monate.