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BVV beschließt Leitlinien zum Baugebiet „An der Mole“

Am Donnerstag hat sich die BVV Lichtenberg mit dem Planungsvorhaben „An der Mole“ beschäftigt. Dieses Gebiet umfasst die Fläche zwischen Hauptstraße, Ostkreuz, Kynaststraße und der Rummelsburger Bucht. Es ist eines der letzten großen noch unentwickelten Gebiete an der Bucht. Das ändert sich nun im Rahmen eines Bebauungsplanes, in dessen Rahmen ein ganzes Stadtviertel mit mehr als 1.000 Wohnungen entstehen soll. Nachdem in den letzten Monaten vor Ort mehrere Bürgerversammlungen mit einigen hundert Teilnehmern stattfanden und die Anwohner Vorschläge zu den ersten Entwürfen eines städtebaulichen Wettbewerbs erarbeiteten, legte nun die Zählgemeinschaft von SPD, CDU und Grünen mit drei umfassenden Anträgen die Leitlinien vor, nach denen sich das Bezirksamt Lichtenberg bei der künftigen Gestaltung des Gebietes richten soll bzw. welche die Erwartungen an den Berliner Senat formulieren. Dabei beschäftigten sich die Anträge mit den grundlegenden Aspekten der Bebauung in diesem Gebiet, mit ökologischen Anforderungen und mit sozialen Themen. Dazu gehört insbesondere auch die Forderung nach der Schaffung bezahlbaren Wohnraumes. Weiterlesen

Spielplatzsituation an der Rummelsburger Bucht

Ende Mai hatte ich an das Bezirksamt Lichtenberg eine Kleine Anfrage zur Spielplatzsituation an der Rummelsburger Bucht gestellt. Die Antwort ist nun eingegangen und wird hier veröffentlicht. Ich bin mit ihr nicht zufrieden, da sie den Eindruck erweckt, es gäbe gar keinen Handlungsbedarf, und die Rummelsburger Bucht sei sogar der am besten mit Spielplätzen versorgte Stadtteil Lichtenbergs. Wenn man sich jedoch mit eigenen Augen vor Ort umsieht, ist leicht zu erkennen, dass es derzeit praktisch gar keine Spielmöglichkeiten für  Kinder von 0-6 Jahren gibt, die genannten Spielplätze generell sehr schlecht ausgestattet sind und die angegebene Fläche der Spielplätze teilweise falsch berechnet ist. Die Wahrnehmung der Anwohner ist daher eine ganz andere als die des Bezirksamtes. Ich werde weiter nachhaken.

 

Hier meine Fragen an das Bezirksamt von Ende Mai:

1.   Welche  Bezugsgrößen  werden  für  die  Ausstattung  eines  Stadtteils  mit  Spielplatzfläche
allgemein  zugrunde  gelegt  (z.B.  die  pro  Einwohner  sowie  die  pro  Kind  zur  Verfügung
stehende Spielplatzfläche)?

2.   Wie  hoch  ist  die  aktuelle  Einwohnerzahl  an  der  Rummelsburger  Bucht,  differenziert  nach
Altersgruppen, und von welchem Stichtag sind diese Daten?

3.   Wie   groß   ist   aktuell   die   gesamte   öffentlich   verfügbare   Spielplatzfläche   an   der
Rummelsburger  Bucht  und  welche  Spielplätze  sind  (ggf.  für  welchen  Zeitraum)  in  der
Berechnung enthalten?

4.   Für welche Altersgruppen sind die einzelnen Spielplätze gedacht?

5.   Wie  groß  ist  der  statistisch  errechnete  Ausstattungsgrad  mit  Spielplatzflächen    an  der
Rummelsburger Bucht und wie steht dies im Verhältnis zum gesamten Bezirk Lichtenberg?

6.   Werden bei der Planung von Spielplatzfläche neben den Einwohnerzahlen auch relevante
Besucherzahlen  eines  Gebietes  (z.B.  speziell  des  überbezirklich  stark  frequentierten
Naherholungsgebietes Rummelsburger Bucht) berücksichtigt?

7.   Welches  Areal  genau  wird  bei  der  Angabe  der  Spielfläche  des  Spielplatzes  an  der
Hauptstraße neben der Kita Hoppetosse einberechnet?

8.   Welche  Möglichkeiten  sieht  das  Bezirksamt,  die  gegenwärtige  Spielplatzsituation  an  der
Rummelsburger  Bucht  –  ggf.  in  Kooperation  mit  Sponsoren  und  der  Bürgerschaft  –  zu
verbessern?

 

Und hier die Antworten des Bezirksamtes von Ende Juni: Weiterlesen

Schönere Spielplätze für Lichtenberg

Die wachsenden Kinderzahlen sind ein Segen für Lichtenberg. Gleichzeitig stellen sie den Bezirk vor neue Herausforderungen. So sind viele der Spielplätze, die in den 90er Jahren in unserem Bezirk neu geschaffen oder saniert wurden, mittlerweile wieder abgenutzt, etliche Spielgeräte haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Die Geräte werden dann oft aus Sicherheitsgründen demontiert, und die Spielplätze verlieren an Attraktivität. Ein Ersatz der Geräte bzw. eine Sanierung der Spielplätze ist aber aus Kostengründen oftmals nicht kurzfristig möglich.

Ein Beispiel ist der Spielplatz in der Hauptstraße an der Rummelsburger Bucht, wo in den letzten Jahren Stück für Stück Geräte aus Sicherheitsgründen rückgebaut wurden und der Spielplatz nun sogar kurzfristig aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Eine Information für die Nutzer des Spielplatzes gab es nicht. Auf meine Nachfrage informierte das Bezirksamt zum Sachverhalt: Weiterlesen

Spielplatzantrag im Umweltausschuss

Mein Antrag, notwendige Reparaturen und Ersatzbeschaffungen auf dem Spielplatz an der Rummelsburger Bucht durchzuführen, wurde gestern nach Überweisung durch die BVV in den Umweltausschuss durch diesen beraten. Der Antrag wurde durch den Ausschuss mit der Ergänzung angenommen, dass die notwendigen Maßnahmen vorher von der Lichtenberger Spielplatzkommission zu beraten und zu priorisieren sind.

Dieses Gremium ist für die bezirksweite Beratung und Prioritätensetzung notwendiger Maßnahmen auf Lichtenberger Spielplätzen zuständig und wird nun, ausgelöst durch meinen Antrag, nach längerer Pause wieder einberufen. Ein gutes Signal für die Lichtenberger Spielplätze, von denen einige sanierungsbedürftig sind.

Reparaturen auf Spielplatz an Rummelsburger Bucht nötig – Initiative für Spielplatzsanierungen

Gestern behandelte die BVV Lichtenberg meinen Antrag, auf dem Spielplatz in der Hauptstraße an der Rummelsburger Bucht, direkt neben der Kita Hoppetosse, notwendige Reparaturen und Ersatzbeschaffungen durchzuführen.

Seit einiger Zeit sind auf diesem Spielplatz immer mehr Spielgeräte defekt oder werden wegen Baufälligkeit abmontiert. Bereits seit Jahren ist die Wasserpumpe am Matschtisch ersatzlos abmontiert. Früher war dieses Spielgerät eine große Bereicherung für den Spielplatz, vor allem im Sommer. Der Aussichtssturm wurde 2011 abmontiert und bislang nicht ersetzt; nur ein unschöner Stumpf mit zwei Autoreifen darauf ist zurückgeblieben. Auch die Wippe, die auf der erweiterten, nicht eingezäunten Spielfläche stand, ist demontiert. Seit kurzem ist nun bei dem beliebten Bagger auch noch der Sitz abgebrochen, und der gesamte Bagger kann nicht mehr benutzt werden. Außerdem fehlt es an Sand auf dem Spielplatz, und eines der Tore schließt nicht mehr richtig, so dass Kinder unter Umständen auf den stark frequentierten Uferweg laufen könnten.

Traurige Bilanz: Eine alte Schaukel und ein kleines Holzhäuschen sind derzeit die einzigen Spielgeräte auf dem wichtigsten Spielplatz in dem hochwertigen neuen Wohngebiet an der Rummelsburger Bucht. Alles andere ist abmontiert, defekt oder seit längerem außer Betrieb genommen. Da es sich um den einzigen größeren Spielplatz an der Rummelsburger Bucht handelt, besteht Handlungsbedarf.

Meine Initiative berührt aber auch ein größeres Thema, das ich gestern in meinem Redebeitrag auch ansprach. Viele der Spielplätze, die in den 90er Jahren in unserem Bezirk geschaffen oder neu ausgestattet wurden, sind mittlerweile wieder abgenutzt, und die Spielgeräte haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Weiterlesen

Prerower Platz und Karlshorst Ost im Stadtentwicklungsausschuss

In seiner gestrigen Sitzung hat der Ausschuss für ökologische Stadtentwicklung eine Reihe von Themen behandelt, die für die städtebauliche Entwicklung Lichtenbergs in den nächsten Jahren von Bedeutung sind.

So wurde die überdimensionierte Planung für ein Einkaufszentrum am Prerower Platz abgelehnt, weil die Größe der geplanten Verkaufsfläche über dem im erst kürzlich verabschiedeten Lichtenberger Zentren- und Einzelhandelskonzept vorgesehenen maximalen Wert liegt. Das Vorhaben hätte auch die dringend notwendige Wiederbelebung des Hansa-Centers gefährdet.

Eine insgesamt positive Meinung bildete sich der Ausschuss hingegen zu den Planungen für Karlshorst Ost (Bebauungsplan XVII-50a, 50aa, 50ab und 50b). In diesem Zusammenhang wies ich allerdings darauf hin, dass besonderes Augenmerk auf die Zufahrtswege zu den neuen Wohngebieten gelegt werden muss. Insbesondere die Rheinsteinstraße und auch die Robert-Siewert-Straße sind nach der Erschließung der ehemaligen Festungspionierschule bereits heute stark belastet. Wünschenswert ist aus meiner Sicht auch das Vorhalten einer Freifläche für eine eventuelle zukünftig zu planende Sportfläche.

Außerdem wurde vereinbart, zum Thema Mietwohnungsbau an der Rummelsburger Bucht Bürger und Fachexperten in den Ausschuss einzuladen, um sich eine Meinung zu möglichen Bauvorhaben zu bilden.

Danke für 6.642 Stimmen!

Liebe Karlshorster, liebe Friedrichsfelder, liebe Rummelsburger,

die Wahlen liegen nun hinter uns, und ich möchte mich bei Ihnen für 6.642 Erststimmen bzw. 30,4 % im Wahlkreis Lichtenberg 6 bedanken. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!

Auch wenn es nicht ganz zum Sieg gereicht hat, war es doch ein sehr knappes Ergebnis. Nur ca. 400 Stimmen trennen mich von Harald Wolf, dem Spitzenkandidaten der LINKEN in Berlin.

Ich konnte fast ganz Karlshorst, die Rummelsburger Bucht und erstmals auch weite Teile Friedrichsfeldes (am Tierpark, rund um die Volkradstraße und in der Mellenseestaße) für die SPD gewinnen. In der Dolgenseestraße war der Abstand zur LINKEN nur noch minimal. Insgesamt konnte ich den Erststimmen-Abstand zu Harald Wolf ist von knapp 8 % in 2006 auf 2 % in 2011 verkürzen. Dabei ist auch die absolute Anzahl der Erststimmen für die SPD deutlich gestiegen.

Das ist alles in allem eine sehr gute Basis für die Zukunft. Ausgestattet mit diesem Votum, werde ich nun in den nächsten Jahren für Sie als Bezirksverordneter der SPD in Lichtenberg tätig sein.

An dieser Stelle sei auch den zahlreichen Helfern und Unterstützern im Wahlkampf gedankt. Und nicht zuletzt: Herzlichen Glückwunsch an Ole Kreins, Birgit Monteiro und Reimund Peter, unsere gewählten Lichtenberger Vertreter im Berliner Abgeordnetenhaus!

Herzliche Grüße, Ihr
Gregor Költzsch

Kiezspaziergang an der Rummelsburger Bucht

Die Rummelsburger Bucht hat sich innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes zu einem beliebten, familienfreundlichen Wohngebiet entwickelt. Noch vor wenigen Jahren existierte der größte Teil der Wohnbebauung, die sich heute entlang der Hauptstraße zieht, nicht. Die ehemalige Haftanstalt an der Rummelsburger Bucht war noch lange nach der Wende von einer hohen Mauer umschlossen und wartete auf ein neues Nutzungskonzept.

Heute ist die Bucht eines der besten Beispiele für den gelungenen Aufbau eines neuen Stadtteiles. Der „Campus“ ist heute eine Wohnanlage, und nur wenig erinnert an die Geschichte als Arbeitshaus und Haftanlage. Das habe ich zum Anlass genommen, zu einem Kiezspaziergang einzuladen. Christine Steer, Leiterin des Museums Lichtenberg, und Maik Fröhnel als Zeitzeuge erzählten den ca. 40 Gästen, wie sich das Leben in der früheren Haftanstalt abspielte. Gemeinsam mit unserem Stadtrat und Bezirksbürgermeisterkandidaten Andreas Geisel sowie Mitgliedern der BVV Lichtenberg diskutierten wir über die zukünftige Nutzung der noch brachliegenden Flächen und Gebäude. Eine Fortsetzung der Wohnbebauung in Kombination mit einer Schule in freier Trägerschaft scheint dafür eine sinnvolles Konzept zu sein.

Gleichzeitig unterstützte ich die Einrichtung eines Ortes des Gedenkens und möchte dies gemeinsam mit den Anwohnern und ehemaligen Betroffenen in den nächsten Jahren umsetzen. Die Zukunft und die Geschichte der Rummelsburger Bucht gehören zusammen und schließen einander nicht aus.

Wasserfest Rummelsburger Bucht

Die Rummelsburger Bucht hat sich in den letzten Jahren zu einer richtigen Perle gemausert. Als ich 2002 dort hinzog, waren weite Teile des Ufers noch unbegehbar und mit Industrieruinen oder Brachen besetzt. Heute ist das Wasser saniert, fast die gesamte Bucht mit attraktiven Wohnungen und Häusern bebaut, öffentliche Grünflächen laden zum Verweilen ein und der idyllische Uferweg führt um die gesamte Bucht. Ein kinder- und familienfreundliches Wohngebiet ist hier an der südlichen Grenze Lichtenbergs entstanden. Das alles sind Entwicklungen, die maßgeblich durch die SPD Lichtenberg und ihre Vertreter in den verantwortlichen Gremien gestaltet wurden.

Das Wasserfest an der Rummelsburger Bucht war wie jedes Jahr wieder ein gelungenes Event. Auch wenn es gelegentlich regnete, hatten wir jede Menge Spaß und konnten einige gute Gespräche mit Nachbarn, Unterstützern und Freunden führen. Die Themen reichten von der Lärmbelästigung durch nächtliche Parties am Ufer bis hin zur weiteren Entwicklung des Bauabschnittes „An der Mole“.

Podiumsdiskussion der Kandidaten

Gestern trafen zum ersten Mal die Direktkandidaten im Wahlkreis Karlshorst / Friedrichsfelde Süd / Rummelsburger Bucht in einer Podiumsdiskussion aufeinander. Auf Einladung der katholischen Gemeinde „Zum Guten Hirten“ diskutierte ich mit Harald Wolf (LINKE), Stefan Gelbhaar (Grüne), Fabian Peter (CDU) und Ringo Bronkalla (FDP) über aktuelle Themen. Dabei kamen sowohl kirchliche als auch regionalpolitische Fragen zur Sprache.

Meine Themen waren insbesondere die Entwicklung der Mieten im Süden Lichtenbergs, die Kitaversorgung, Bildung und Erziehung, bei denen ich für unsere Konzepte und Ideen warb. Außerdem machte ich noch einmal deutlich, dass die SPD Karlshorst sich im Rahmen eines ganzheitlichen Verkehrskonzepts sowohl für den Erhalt des Regionalbahnhofs als auch den Bau der TVO einsetzt. Um hier zum Erfolg zu gelangen, müssen aber alle Parteien in Lichtenberg an einem Strang ziehen!