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Neubau von Kitas

Im Lichtenberger Kindertagesstättenentwicklungsplan 2011-2020 sind mehrere Neueröffnungen von Kitas vorgesehen. Dies habe ich gemeinsam mit unserem Fraktionsvorsitzenden Erik Gührs zum Anlass für eine Kleine Anfrage an das Bezirksamt genommen. Hier die Fragen und Antworten:

 

Wie ist der aktuelle Planungsstand für den Bau des Kitastandortes in der Hauffstraße, der in der Investitionsplanung 2011-15 als gezielte Zuweisung angegeben ist? Gibt es konkrete Zusagen der Senatsverwaltung für Finanzen?

Der BVV-Beschluss zur Investitionsplanung 2011-2015 sah für die Maßnahme „Neubau einer Kindertagesstätte, Hauffstraße 21“ die Beantragung einer gezielten Zuweisung in Höhe von 3,2 Mio. € vor. Diese wurde durch die Senatsverwaltung für Finanzen abgelehnt, so dass eine Finanzierung nur über die pauschalen Investitionsmittel des Bezirkes möglich wäre. Bei weiter bestehendem Bedarf müsste diese Baumaßnahme im Rahmen der Investitionsplanung 2012-2016 im Oktober 2012, für die Jahre 2014 und 2015 neu eingeplant werden.

 

Wie viele Plätze sollen in der Kita Eitelstraße entstehen, die durch den Umbau der ehemaligen Kirchengemeinde durch Stadtumbau Ost realisiert werden soll? Wer wird diese Kita betreiben und wann ist mit einer Eröffnung zu rechen? Weiterlesen

Sanierte Kita in der Honnefer Straße eröffnet

Heute wurde offiziell die sanierte Kita „Grashüpfer“ in der Honnefer Straße in Karlshorst wieder eröffnet. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat mehr als 2 Mio. € in das Gebäude investiert. Dabei wurde es komplett entkernt, neu gestaltet und energetisch saniert. Die Mittel wurden teilweise durch die AWO selbst sowie aus dem Umweltentlastungsprogramm II bereitgestellt. Ein wichtiger Schritt zur Schaffung der dringend benötigten Kitaplätze in unserem schnell wachsenden Stadtteil!

Gemeinsam mit unseren Stadträten Andreas Geisel und Kerstin Beurich sowie Vertretern der BVV-Fraktion habe ich das Fest zur Eröffnung besucht und im Namen der SPD gratuliert. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß im neuen Gebäude!

Bessere Kitas in Lichtenberg

Kitas sind fester Bestandteil frühkindlicher Bildung. Sie bereiten unsere Kinder auf die Schule und die Herausforderungen im Leben vor. Im Bezirk fehlen aber immer noch etwa 1.300 Kitaplätze. Eltern tragen sich noch vor der Geburt ihres Kindes auf lange Wartelisten vieler Kitas gleichzeitig ein, um einen begehrten Kitaplatz zu bekommen. Eine Abstimmung, wann und wie Eltern einen Kitaplatz bekommen, gibt es zwischen den verschiedenen Kitas nicht.

Wir möchten Sie einladen, mit uns zu diskutieren, wie in Lichtenberg mehr Kitaplätze geschaffen werden können und die Qualität weiter entwickelt werden kann.

Wir möchten mit Ihnen diskutieren:

Wie kann in Lichtenberg eine wohnortnahe Kitaversorgung gewährleistet werden?
Wie können wir die Qualität in den Kitas weiter verbessern?
Wie lassen sich die Öffnungszeiten flexibler gestalten, um Kinder und Beruf besser miteinander zu vereinbaren? Weiterlesen

Bezirk bleibt hinter Kitaentwicklungsplanung zurück

Lichtenberg erreicht in diesem Jahr nicht die offiziell von Stadtrat Räßler-Wolff (Linke) veröffentlichte Kitaentwicklungsplanung. So wurden seit 2009 zwar über 500 neue  Plätze geschaffen. Der staatliche Kitaeigenbetrieb Nordost hat hierzu aber lediglich 65 Plätze beigetragen, obwohl er über ein Viertel aller Kitaplätze im Bezirk betreibt. Dieses Jahr wurden bisher 150 neue Kitaplätze zur Verfügung gestellt. Es sind zwar weitere Kitaplätze in Bau oder Planung, ob diese allerdings noch in diesem Jahr den Eltern und deren Kindern zur Verfügung stehen, ist fraglich. Der  Bezirk bleibt damit hinter der Kitaentwicklungsplanung zurück, und es fehlen für die darin angestrebte 80%ige Versorgung noch mehr als 1.000 Kitaplätze.   

Die Folge ist, dass immer mehr junge Eltern lange auf einen geeigneten Kitaplatz warten müssen und ihr Kind bereits vor der Geburt anmelden, um überhaupt einen der begehrten Plätze zu bekommen. Viele Familien müssen längere Wege in Kauf nehmen, da sie keinen Platz in der Wunschkita für ihr Kind bekommen haben.  
Die  SPD  Lichtenberg fordert eine wohnortnahe Kitaversorgung und ein vom Bezirk koordiniertes Vergabeverfahren, um Reibungsverluste zu minimieren und die freien Kitaplätze effektiv zu verteilen. Eine Abstimmung, wann und die Eltern einen Kitaplatz bekommen, gibt es zwischen den verschiedenen Kitas bisher nicht.  Andreas Geisel, SPD-Spitzenkandidat für das Amt des Lichtenberger Bezirksbürgermeisters, meint hierzu: „Es ist nicht familienfreundlich, wenn Eltern Monate auf einen freien Platz warten müssen. Insbesondere der kommunale Eigenbetrieb Nordost muss  stärker in neue Kitaplätze investieren und seine Vorbildfunktion endlich ernst nehmen. Nur so können ausreichend Kitaplätze in Lichtenberg zur Verfügung gestellt werden.“

Bürgermeisterin beugt sich dem Willen der Eltern!

Bereits die vor wenigen Tagen begonnene Unterschriftensammlung der SPD reichte aus, um die Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Frau Christina Emmrich (Die Linke) zum Umdenken zu bewegen.

Besorgte Eltern hatten gemeinsam mit der Lichtenberger SPD seit dem 1. Mai 2011 eine Unterschriftensammlung für die Umsetzung des gesetzlich vorgeschriebenen Betreuungsschlüssels im Kita-Eigenbetrieb gestartet. Damit kritisierte die SPD das gesetzwidrige Verhalten des staatlichen Kitaeigenbetriebes Nordost und forderte diesen auf, die vorgeschriebene Betreuung zu gewährleisten.

Der Kita-Betrieb Nordost hatte Anfang des Jahres einen Wirtschaftsplan beschlossen, der den gesetzlichen Anforderungen an den Betreuungsschlüssel des Kindertagesförderungsgesetzes (KitaFöG 2009) und dem Berliner Bürgerbegehren „Bildung von Anfang an“ widersprach.

Die SPD Lichtenberg freut sich gemeinsam mit den Eltern, dass der gesetzeswidrige Wirtschaftsplan jetzt durch den Verwaltungsrat des Kita-Eigenbetriebes Nordost geändert worden ist.

Helfen Sie mit! Unterschriftensammlung für eine bessere Kitabetreuung

Gemeinsam mit der SPD Lichtenberg starte ich am 1. Mai 2011 eine Unterschriftensammlung für bessere Betreuung in den kommunalen Kindertagesstätten (Kitas) Lichtenbergs. Damit kritisiert die  SPD das gesetzwidrige Verhalten des staatlichen Kitaeigenbetriebes Nordost und fordert diesen auf, die vorgeschriebene Betreuung zu gewährleisten. Der Eigenbetrieb, der in Lichtenberg 23 Kitas betreibt, hat bereits Anfang des Jahres erklärt, den gesetzlich vorgeschriebenen Betreuungsschlüssel nicht erfüllen zu können. Nach der Neufassung des Kindertagesförderungsgesetz vom 17.12.2009 sollte die Gruppengröße pro Erzieher/in schrittweise bis 2011 verkleinert und damit die pädagogische Betreuung verbessert werden.
Die  SPD Lichtenberg setzt sich dafür ein, dass Kindern in den Kitas soziale und sprachliche Kompetenzen vermittelt werden. Davon profitieren sie ein Leben lang. Ein Kitabesuch verbessert die schulischen Leistungen und damit auch die gesellschaftlichen Chancen während des Erwachsenenlebens. Um diesem  frühkindlichen Bildungsauftrag gerecht zu werden, muss der Kitaeigenbetrieb Nordost den gesetzlichen Betreuungsschlüssel einhalten.

Sie können uns unterstützen! Unterschreiben Sie jetzt die Online-Petition und informieren Sie sich unter www.bessere-kita.de!