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Das Prinzenviertel braucht einen Supermarkt!

Eine Demonstration zum Erhalt des Netto-Marktes in der Ehrlichstraße Ende April

Das Prinzenviertel in Karlshorst ist von der Nahversorgung abgeschnitten. Der letzte Supermarkt – der Netto an der Ehrlichstraße – hat am 25. April geschlossen und hinterlässt die 6.000 Einwohner ohne Zugang zu einem Einzelhändler mit den Waren des täglichen Bedarfs. Gerade für Senioren und in der Mobilität eingeschränkte Menschen ist das ein untragbarer Zustand. Das Bezirksamt hat für diese Bürger zusammen mit dem CAP-Markt in der Robert-Siewert-Straße, der Nobis gGmbH und dem Deutschen Roten Kreuz eine Übergangslösung für eine Warenanlieferung finden können. Das ist ein wichtiger Schritt, kann für alle Anwohner aber kein Dauerzustand sein.

Nachdem viele Einzelhandelsketten sich in den letzten Jahren aus ländlichen Gegenden zurückgezogen haben, betrifft diese Entwicklung nun auch größere Städte. Die Betreiber wollen für ihre Märkte größere Flächen in Anspruch nehmen, um ein größeres Sortiment anbieten zu können. Wo dies nicht möglich ist, ziehen sie aus. Dies wird nun auch in Lichtenberg sichtbar. Im Karlshorster Prinzenviertel will der Eigentümer das Gebäude des in die Jahre gekommenen Supermarktes abreißen und hat einen Bauantrag gestellt, der eine Kombination aus Wohnungen mit kleinflächigem Einzelhandel (270qm) vorsieht. Weiterlesen

Wertvolle Impulse aus Gesprächen am Stadtteiltag

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Im Gespräch mit Wachleiter René Eichler von der Berufsfeuerwehr

Am vorigen Mittwoch habe ich meinen ersten Stadtteiltag als Abgeordneter durchgeführt. Die „Antrittsbesuche“ führten mich zu einigen wichtigen lokalen Akteuren in Karlshorst, darunter die Berufsfeuerwehr, die Albatros gGmbH, das Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium sowie der Bürgerverein Karlshorst.

Bei der Berufsfeuerwehr habe ich mich bei Wachleiter René Eichler und der Mannschaft über die Feuerwache, die Arbeit der Kollegen und aktuelle Herausforderungen informiert.

Bei der Albatros gGmbH hatte ich in der Tagesstätte Gundelfingerstraße, im Restaurant am gleichen Standort und bei der Zuverdienstwerkstatt in der Dönhoffstraße die Möglichkeit, viel über die unterschiedlichen Betätigungsschwerpunkte dieser Einrichtungen zu erfahren. Bei einem gemeinsamen Frühstück und einer Führung durch die Fahrradwerkstatt erhielt ich einen guten Eindruck von der Arbeit mit den Klienten. Weiterlesen

Startschuss für mein neues Bürgerbüro

Bei der Eröffnung meines Bürgerbüros in der Dönhoffstr. 36a hatte ich gestern ein volles Haus. Gefreut habe ich mich dabei nicht nur über die Teilnahme des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel, der Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro und meiner Kolleginnen und Kollegen aus dem Abgeordnetenhaus. Auch die  vielen Glückwünsche, Geschenke und Anregungen der rund 60 Gäste aus Nachbarschaft, Landes- und Bezirkspolitik sind eine weitere Motivation für meine Arbeit im Abgeordnetenhaus und vor Ort im Wahlkreis.

Mit der Eröffnung werden auch einige Digitaldrucke des Karlshorster Künstlers Dennis Meier zum ersten Mal in der Öffentlichkeit gezeigt. Die sieben abstrakten Grafiken des UDK-Absolventen und Walter Stöhrer Preisträgers für Grafik können während der Öffnungszeiten des Büros besichtigt werden. Ein besonderer Dank auch dem Team von Oliver Schirmer vom Dampf und Zucker für das hervorragende Catering. Weiterlesen

Wieder ein Schritt weiter beim Sportplatz Karlshorst

So sieht das Gelände aus, auf dem wahrscheinlich der neue Karlshorster Sportplatz errichtet werden wird. Eine frisch geräumte Brache. Dank eines städtebaulichen Vertrages mit Vattenfall steht das Gelände nach der Beräumung nun für den dringend benötigten bezirklichen Sportplatz zur Verfügung.

Dass die Zählgemeinschaft aus SPD, CDU und den Grünen diesen Sportplatz nun in die bezirkliche Investitionsplanung übernehmen will, freut mich sehr. Damit ist es eines der ersten Themen des aktualisierten Zählgemeinschaftsvertrages, die konkret umgesetzt werden. Mein kontinuierliches Werben für das Thema ist insbesondere bei meinen Fraktionskollegen in der SPD auf offene Ohren gestoßen. Als der entsprechende Antrag für die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) formuliert war, sind die Zählgemeinschaftspartner mitgezogen.

Gemeinsam wollen wir das Vorhaben nun direkt über die Investitionsplanung des Bezirkes realisieren. Auch in der Bezirkspolitik führen bekanntlich viele Wege zum Ziel. Im Ergebnis haben die sportbegeisterten Karlshorsterinnen und Karlhorster künftig kürzere Wege zu ihrem Sport. Für viele Menschen wird die Nutzung eines Sportplatzes durch die neu gewonnene Nähe überhaupt erst möglich.

Damit biegt nun ein Vorhaben in die Zielgerade ein, das schon eine lange Geschichte hinter sich hat. Weiterlesen

Aktiv gegen Lärm von der „Strandbar Rummelsburg“

Tiefe Bässe hört man besonders weit.

Die Strandbar Rummelsburg ist im Sommer ein attraktiver Party-Ort, an dem viele gerne feiern. Doch was die Party der Einen ist, ist der Lärm der Anderen. Die Anwohner im südlichen Lichtenberg und angrenzend in Treptow-Köpenick und Friedrichshain leiden seit einigen Jahren in den Sommermonaten unter dem Lärm, der von sonntäglichen Open-Air-Veranstaltungen der Strandbar Rummelsburg verursacht wird. Betroffen sind die Waldsiedlung und das Prinzenviertel in Karlshorst, die Gartensiedlung Wilhelmstrand, weitere Teile von Oberschöneweide, die Halbinsel Stralau sowie in Baumschulenweg und am Plänterwald rund um die Neue Krugallee.

So fanden an 7 von 13 Sonntagen im Sommer 2014 von 12-22 Uhr Open-Air-Veranstaltungen statt. Besonders ab 14 Uhr wurden diese sehr laut. Obwohl sich die Lärmemissionen noch unterhalb der zulässigen Grenzwerte bewegen, ist die Belastung der Anwohner aufgrund der durchdringenden Techno-Bässe sehr hoch.

Auf ihrer Sitzung am Donnerstag, den 19. Februar, hat die Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg (BVV) deshalb das Bezirksamt beauftragt, mit den zuständigen Stellen und weiteren geeigneten Ansprechpartnern über die Verringerung der Belastung Lichtenberger Bürgerinnen und Bürger durch Lärm von der Strandbar Rummelsburg zu verhandeln. Ziel ist es, die Lärmemissionen ab der Saison 2015 deutlich zu verringern. Den entsprechenden Antrag hatte ich noch als Bezirksverordneter im Oktober 2014 über die SPD-Fraktion in die BVV eingebracht.

Die Anwohner leiden sehr Weiterlesen

SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen fordern Sportplatz in Karlshorst

Die Lichtenberger Fraktionen von SPD, CDU und Grünen setzen sich gemeinsam dafür ein, dass Karlshorst endlich einen Sportplatz erhält und dieser in die bezirkliche Investitionsplanung 2015 bis 2019 aufgenommen wird. Einen dementsprechenden Antrag hatte ich vor meinem Wechsel in das Abgeordnetenhaus über die Lichtenberger SPD-Fraktion eingebracht. Die anderen Fraktionen der Zählgemeinschaft treten als Mitantragsteller auf.

Bereits seit 2004 fordert die Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg, dass ein Sportplatz in Karlshort Karlshorst als Ersatz für die Anlage in der Zwieseler Straße errichtet wird. In dem Ortsteil mit derzeit fast 25.000 Einwohnern gibt es seit Mitte der 90er Jahre keinen Sportplatz, auf dem Fußball, Leichtathletik und andere Sportarten betrieben werden können. Weiterlesen

Einzug in das Abgeordnetenhaus von Berlin

Als Nachfolger von Birgit Monteiro bin ich heute offiziell in das Abgeordnetenhaus von Berlin nachgerückt und damit neues Mitglied der SPD-Fraktion. Nach drei Jahren in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg werde ich nun den Wahlkreis Friedrichsfelde Süd, Karlshorst und Rummelsburger Bucht im Abgeordnetenhaus vertreten. Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben – für ganz Berlin sowie weiterhin für meinen Wahlkreis.

Zum Hintergrund: Birgit Monteiro ist am 22. Januar zur neuen Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg gewählt worden. Sie war seit 2006 Mitglied des Abgeordnetenhauses und arbeitsmarktpolitische Sprecherin, Ansprechpartnerin für Menschen mit Behinderungen und Sozialexpertin der Fraktion.

Für ihr neues Amt als Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin wünsche ich Birgit Monteiro viel Erfolg und alles Gute!

Wohnungsbau auf Rekordniveau – Schulstandort im Süden Karlshorsts schon jetzt planen!

Als die SPD 2011 das Amt des Bezirksbürgermeisters in Lichtenberg übernahm und gemeinsam mit den Partnern der Zählgemeinschaft eine stabile Mehrheit bildete, setzte sie sich das Ziel, den Wohnungsbau im Bezirk anzukurbeln. Jahr für Jahr stieg seitdem die Zahl der neu genehmigten Wohneinheiten – im letzten Jahr auf den Rekordwert von 2.223. Dies ist die höchste Zahl in der seit der Fusion der damaligen Bezirke Lichtenberg und Hohenschönhausen geführten Statistik. Insgesamt wurden damit in der aktuellen Wahlperiode mehr als 5.000 Wohnungen gebaut bzw. befinden sich bereits im Bau.

Dazu beigetragen hat nicht zuletzt das vom bisherigen Lichtenberger Bürgermeister Andreas Geisel (SPD) ins Leben gerufene Bündnis für Wohnen, in dem sich Bezirk und Wohnungswirtschaft verpflichten, gemeinsam Maßnahmen zur Intensivierung der Neubauaktivitäten zu ergreifen.

Sichtbar ist das auch im Süden des Bezirkes mit großen Projekten wie die Treskowhöfe und die Gartenstadt Karlshorst mit jeweils mehreren hundert Wohneinheiten. In Zukunft stehen weitere große Vorhaben wie die Neuentwicklung des Gebietes rund um den Hönower Wiesenweg in Karlshorst West im Rahmen des Bebauungsplanes 11-47b an.

Allerdings bringt diese positive Entwicklung auch zusätzlichen Bedarf an sozialer Infrastruktur mit sich. So fehlt in Karlshorst noch ein neuer öffentlicher Schulstandort südlich der S-Bahnlinie. Weiterlesen

Architektenentwurf für die Sporthalle des Coppi-Gymnasiums ausgewählt

Der von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt durchgeführte europaweite Architektenwettbewerb für den Neubau der Sporthalle des Hans und Hilde Coppi-Gymnasiums ist entschieden.

Die bisherige Sporthalle aus dem Jahre 1937 wurde 2013 durch einen Brand vollständig zerstört. Aus diesem Grund sollte in dem Wettbewerbsverfahren eine neue Sporthalle konzipiert werden. Der Neubau umfasst inklusive der zugehörigen Nebenräume eine Nutzfläche von ca. 1.350 m². Die Fläche der Sporthalle wird sich im Vergleich zur alten Halle verdreifachen und sowohl für den Schul- als auch den Vereinssport zur Verfügung stehen. In Karlshorst werden derzeit dringend Hallenflächen benötigt. Weiterlesen

25 Jahre Mauerfall: Das Erlebte wird zu Geschichte

Vor wenigen Tagen hatte ich die besondere Freude, als ehemaliger Absolvent des Hans- und Hilde-Coppi-Gymnasiums in Karlshorst an einer Podiumsdiskussion anlässlich des 25. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer teilzunehmen. Eingeladen hatte der Fachbereich Gesellschaftswissenschaften.

In einer Runde aus Vertretern von Parteien, der Kirche sowie Schülern und Lehrern sprachen wir über die Jahre vor und nach dem historischen Ereignis. Dabei ging es um die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in den letzten Jahren der DDR und den plötzlichen Systemwechsel, der für alle unerwartet kam. Die ersten Jahre nach der Wende waren an der Schule von großen Freiheiten und Initiativen, aber auch von Unsicherheit über die Zukunft geprägt. In der Diskussion mischten sich biografische Erzählungen rund um die Coppi-Schule aus dieser Zeit mit dem größeren Hintergrund, wie wir ihn heute erkennen. Weiterlesen