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Von Karlshorst nach Westafrika – Hilfsbereitschaft kennt keine Grenzen

Leonie LangeDas westafrikanische Land Togo ist mehr als 5000 km Luftlinie von Berlin entfernt. Das hält Leonie Lisa Lange, Abiturientin des Coppi-Gymnasiums Karlshorst, jedoch nicht davon ab, sich dort zu engagieren. Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres nach ihrem Schulabschluss möchte sie in der Kleinstadt Balanka die Arbeit der örtlichen Bibliothek unterstützen. Dort will sie nicht nur bei Sprachkursen helfen, sondern auch beim Umgang mit dem Computer, der Hausaufgabenbetreuung, Leseübungen sowie der Organisation von kulturellen Veranstaltungen wie einer Chorgruppe, einer Theatergruppe und Filmvorführungen. Weiterlesen

Lärm-Verordnung erwartet Praxis-Test

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Im Mai hatte ich eine Anfrage zur neuen Veranstaltungslärm-Verordnung (VeranstLärmVO) an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (SenStadtUm) gerichtet. Diese hat sich nun ausführlich dazu geäußert. Die Regelung vom vergangenen Herbst  gibt erstmals einen verbindlichen Rechtsrahmen für die Beurteilung der Zumutbarkeit von veranstaltungsbedingtem Lärm im Freien. Als Praxisbeispiel für die neue Verordnung diente unter anderem die durch die „Strandbar Rummelsburg“ verursachte Lärmbelästigung. Ein durch Senator Andreas Geisel und mich initiierter Runder Tisch mit Betroffenen, Politikern und Veranstaltern führte zu mehreren konstruktiven Gesprächsrunden und konkreten Vereinbarungen für besseren Lärmschutz vor Ort.

In der Stellungnahme wird besonders auf die erstmalige Aufnahme von „tieffrequenten Tönen“ (gemeinhin auch als „Bässe“ bekannt) als Bewertungskriterium für die Genehmigungspraxis verwiesen. Somit geht es nicht mehr nur um die gemessene Lautstärke, sondern auch die Natur der Töne fließt in die Bewertung mit ein. Das ist wichtig, weil tieffrequente Töne auch bei geschlossenen Fenstern in Innenräume dringen und oft nur ein geringer Schutz dagegen besteht. Da durch derartige Belästigungen Störungen des Schlafes zu erwarten sind, sind diese zur Nachtzeit nicht zulässig. Die Senatsverwaltung verwies auch noch einmal auf den Anspruch der Anwohner auf Erholung und individuellen Ausgleich vom Alltag. Öffentliche Veranstaltungen, die diese Ansprüche verletzen, müssen genehmigt werden und sind nur an maximal 18 Tagen im Kalenderjahr und pro Immissionsort erlaubt. Weiterlesen

Einladung zur Podiumsdiskussion zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen

150408 Foto Pressemitteilung Bürgerbüro_onlineAn meinem dritten Stadtteiltag am 6. und 7. April stehen Karlshorst und Friedrichsfelde im Mittelpunkt. Am Donnerstag um 19 Uhr werde ich im Kulturhaus Karlshorst eine Podiumsdiskussion zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen in Lichtenberg moderieren. Zugesagt haben der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, die Sozialpolitische Sprecherin der SPD, Ülker Radziwill und der Gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion in der BVV Lichtenberg, Fritz Wolff. Ich freue mich auf eine spannende Diskussion zu diesem wichtigen Thema mit meinen Gästen und Ihnen.

Im Rahmen meines Stadtteiltages werde ich auch viele andere Institutionen besuchen, dabei u.a. den Tierpark Friedrichsfelde, den Pferdesportpark Karlshorst und die Berliner Familienfreunde. Begleitet werde ich bei den Terminen u.a. von Finanzsenator Dr. Kollatz-Ahnen und Bildunsgssenatorin Sandra Scheeres.

Den Flyer für den Stadtteiltag inkl. Programm und Adressen gibt es hier zum Download.

Neu: KIEZ-Journal Q1/2016

Kiez Journal Q1 16Mit dem KIEZ-JOURNAL möchte ich Sie regelmäßig über meine Arbeit im Abgeordnetenhaus, vor Ort im Wahlkreis und über aktuelle Themen in Karlshorst, Friedrichsfelde Süd und der Rummelsburger Bucht informieren.

In der neuen Ausgabe geht es u.a. um die bessere Rechtslage für Anwohner in punkto Lärm, die aufstrebende Kreativindustrie in Lichtenberg und die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Veranstaltungshinweise für den Wahlkreis.

Das KIEZ Journal Q1/2016 wird an die Haushalte im Wahlkreis verteilt, kann online heruntergeladen werden und liegt im Bürgerbüro in der Dönhoffstraße 36a aus. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Ehrung für Engagement in der Notunterkunft Karlshorst

Preisverleihung durch Michael Müller (Reg. BM) und Birgit Monteiro (Bez. BM Lichtenberg) v.l.n.r.

Rundgang durch die NUK Karlshorst mit Ingo Büchner-Fenner (DRK), Jens-Uwe Retter (DRK) und Michael Müller (Reg. BM) v.l.n.r.

Im Rahmen eines Besuches des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller und der Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro in der Notunterkunft Karlshorst habe ich mich gestern über die Arbeit des DRK-Kreisverbands Müggelspree in der Notunterkunft informiert.

Der Rundgang mit einer Vielzahl von Pressevertretern und anderen Interessierten fand anlässlich der Verleihung des Sonderpreises des Bezirks Lichtenberg für herausragendes Engagement in der Flüchtlingsarbeit statt. Die drei Preisträger waren der DRK-Kreisverband Müggelspree, die Evangelische Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Lichtenberg und die Initiative „Lichtenberg hilft“. Die Preisträger wurden in einer Laudatio durch die Bezirksbürgermeisterin und den Regierenden Bürgermeister geehrt, musikalisch begleitet von Schülern aus dem Coppi Gymnasium in Karlshorst. Die Preisträger stehen stellvertretend für die vielen hundert Karlshorsterinnen und Karlshorster, die sich in der Notunterkunft als freiwillige Helfer engagieren oder Geld oder Sachleistungen spenden. Weiterlesen

Bürgersteig in Wallensteinstraße wird für Radfahrer freigegeben

Ehdrntlang der S-Bahn-Strecke zwischen  Karlshorst und der Innenstadt liegt die Wallensteinstraße, die von vielen Radfahrern täglich genutzt wird. Da das grobe Kopfsteinpflaster für das Fahrrad ein potentielles Sicherheitsrisiko darstellt, nutzen viele Radfahrer daher den schmalen Gehweg. In der Vergangenheit hat das Ordnungsamt dies häufig zum Anlass genommen, Verwarnungen an die Radfahrer auszusprechen.

Nach einem Vor-Ort-Termin Anfang August haben das Straßen- und Grünflächenamt des Bezirksamtes Lichtenberg und die Straßenverkehrsbehörde entschieden, den Bürgersteig der Wallensteinstraße in Karlshorst in Zukunft für Radfahrer freizugeben. Dabei sollen die Gehwege im gepflasterten Bereich der Fahrbahn zwischen der Ilsestr. und Neuer Feldweg beidseitig für Radfahrer freigegeben werden. Das Bezirksamt prüft darüber hinaus weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrssituation in der Wallensteinstraße. Weiterlesen

Premiere: Das KIEZ-JOURNAL

20150722 Kiezjournal CoverMit dem KIEZ-JOURNAL möchte ich Sie regelmäßig über meine Arbeit im Abgeordnetenhaus, vor Ort im Wahlkreis und über aktuelle Themen in Karlshorst, Friedrichsfelde Süd und der Rummelsburger Bucht informieren.

In der ersten Ausgabe geht es u.a. um die steigende Zahl an Fahrraddiebstählen und Einbrüchen in Lichtenberg, die Lärmprobleme mit der Strandbar Rummelsburg sowie die Vergrößerung und Sanierung des Spielplatzes in der Rummelsburger Bucht. Darüber hinaus gibt es verschiedene Veranstaltungshinweise für den Wahlkreis.

Das KIEZ Journal Q3/2015 wird an alle Haushalte im Wahlkreis verteilt, kann online heruntergeladen werden und liegt im Bürgerbüro in der Dönhoffstraße 36 aus. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Schriftliche Anfrage: Nahversorgung in Berlin

Am 23. Juni 2015 habe ich eine Schriftliche Anfrage an die Senatsverwaltung für Inneres und Sport gestellt. Die Fragen und Antworten finden sich in der Drucksache 17 / 16 521.

Polizei muss Maßnahmen gegen Fahrraddiebstähle ergreifen

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Die Zahl der Einbrüche und Fahrraddiebstähle in Lichtenberg ist deutlich gestiegen. Besorgniserregend sind insbesondere die steigenden Fallzahlen aus dem Süden Lichtenbergs. So wurden 2014 im Vergleich zu 2010 doppelt so viele Einbrüche und Fahrraddiebstähle registriert, und die Diebstähle aus Kfz haben sich um zwanzig Prozent erhöht.

An einigen Orten konzentrieren sich die Delikte besonders stark. Von allen erfassten Einbrüchen in Einfamilienhäusern entfallen allein 75 % der Fälle auf Karlshorst. Hier sehe ich Handlungsbedarf! Um der hohen Zahl an Wohnungs- und Hauseinbrüchen entgegenzuwirken, muss in den betroffenen Gebieten der Funkstreifendienst verstärkt werden. Besonders drängend ist es unter anderem im Carlsgarten in Karlshorst und an der Rummelsburger Bucht. Weiterlesen

Ein Mann für den Frieden

FotoDer „Weltfriedenswanderer“ Stefan Horvath hat mich letzten Donnerstag in meiner Bürgersprechstunde überrascht. Mit einem gemeinsamen Foto möchte er auch in Karlshorst für Frieden und Versöhnung in der Welt werben.

In den letzten zwanzig Jahren hat der gebürtige Wiener für seine Mission bereits 50.000 Kilometer zurückgelegt und dabei mehr als 60 Paar Wanderschuhe verschlissen. Überall sucht er gesellschaftliche Akteure vor Ort auf, um auf die Wichtigkeit von Frieden, Zusammenhalt und Versöhnung aufmerksam zu machen. Er besucht Friedensmärsche, nimmt an Menschenketten teil und packt an,wo Schwächere Hilfe benötigen. Nur so ließen sich nach seiner Überzeugung Rechtsradikalismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung bekämpfen.  Ich wünsche Stefan Horvath auf seinem weiteren Weg viel Erfolg und hoffe, dass seine Botschaft für einen friedlichen Umgang miteinander Gehör findet!