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Blockdammbrücke und Grünfläche Sangeallee gereinigt

Heute fand in Lichtenberg in guter Tradition der von der BSR unterstützte Frühjahrsputz statt. Auch in Karlshorst beteiligten sich zahlreiche Menschen daran, ihren Stadtteil vom Schmutz des Winters zu befreien. Hier wurde die Aktion vom Bürgerverein organisiert, Treffpunkt war der Johannes-Fest-Platz. Die SPD übernahm die Reinigung des gesamten Gebietes von der Blockdammbrücke bis zur verwilderten Grünfläche an der Ecke Sangeallee / Wallensteinstraße. Nachdem wir dieses Areal bereits vor einigen Jahren grundgereinigt hatten, war es jetzt wieder einmal an der Zeit, dort etwas zu unternehmen. Bergeweise stapelte sich der Müll, den wir am Brückendamm und in der Grünfläche sammelten. Bei dieser Gelegenheit haben wir auch den verwilderten Weg wieder besser passierbar gemacht. Hoffen wir, dass die Ecke eine Weile sauber bleibt! Belohnt wurde die Aktion mit einem kleinen Fest am zentralen Treffpunkt mit Grill, Getränken und dem allseits beliebten Leiermann.

Spielplatz an der Rummelsburger Bucht zukünftig größer

Die BVV Lichtenberg ist in dieser Woche meinem Antrag gefolgt und wird bei der zukünftigen Neugestaltung des zentralen Spielplatzes an der Rummelsburger Bucht nicht nur die derzeitige Spielplatzfläche als neuen Spielplatz umgestalten, sondern das gesamte, ca. dreimal so große Areal einschließlich der angrenzenden Grünflächen.

Hintergrund ist, dass im Flächennutzungsplan ca. 3.000 qm als Spielfläche ausgewiesen sind, der eigentliche Spielplatz in der Realität aber nur ca. 1.000 qm umfasst. Mit dem Ziel einer besseren Versorgung der Kinder mit Spielfläche hatte ich mich seit einigen Monaten in der BVV und in der Lichtenberger Spielplatzkommission dafür eingesetzt, die gesamte ausgewiesene Fläche einzuzäunen und mit neuen Spielgeräten auszustatten. Allerdings müssen für ein Vorhaben dieser Größenordnung entsprechende Mittel in die bezirkliche Investitionsplanung der nächsten Jahre eingestellt werden. In die Planung wurden nun 250.000 € für 2016 aufgenommen. Bei der dann anstehenden Neugestaltung wird das gesamte Areal einbezogen. Das bedeutet, dass den Kindern auf diesem Spielplatz dann eine dreimal so große Spielfläche zur Verfügung steht, die zudem komplett neu gestaltet und mit Geräten ausgestattet wird.

Als kurzfristige Zwischenlösung für den bereits stark abgenutzten Spielplatz konnte ich erreichen, dass zumindest drei neue Spielgeräte angeschafft und installiert wurden.

Verwilderte Grünfläche an der Sangeallee

Seit Jahren verwildert die Grünfläche an der Sangeallee, Ecke Wallensteinstraße in Karlshorst. Eine Kleine Anfrage von mir an das Bezirksamt Lichtenberg ergab, dass die Fläche im Eigentum des Liegenschaftsfonds Berlin liegt. Dieser scheint sich nicht um sein Grundstück zu kümmern. Früher haben hier Kinder gespielt, und der kleine Bolzplatz war ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche. Heute ist kaum noch zu erkennen, dass es den Bolzplatz überhaupt einmal gab, und der Weg durch die Grünfläche ist zugewuchert. Leider hat der Bezirk kaum Möglichkeiten, den Eigentümer des Grundstückes zur Wiederherstellung eines ordnungsgemäßen Zustandes zu bewegen, solange von dem Objekt keine Gefahr für den angrenzenden öffentlichen Raum ausgeht.

Grünfläche oder Parkplatz am Römerweg?

Gestern hat die Geschäftsführung der HOWOGE im Lichtenberger Ausschuss für Stadtentwicklung das Konzept vorgestellt, im Rahmen der Schaffung von 350 Wohnungen auf dem Areal der ehemaligen Studentenwohnheime an der Treskowallee / Ecke Römerweg die Grünfläche am Römerweg in einen großen Parkplatz umzuwandeln. Auch wenn das Wohnungsbauprojekt im Hinblick auf die von der SPD angestrebte Schaffung neuen Wohnraumes in Lichtenberg sehr zu begrüßen ist, haben die Parteien recht einmütig Kritik an der Planung für den Parkplatz geübt. Gerade an dieser Stelle, die man von Norden kommend als ersten visuellen Eindruck von Karlshorst wahrnimmt, muss man eine solche Planung mit Bedacht abwägen. Ich denke, eine Tiefgarage wäre an diesem „Einfallstor nach Karlshorst“ städtebaulich geeigneter und ist sicher über die Nutzungsgebühren auch finanzierbar.

 

Die HOWOGE wird nun ihre Planung überarbeiten und anschließend erneut vorstellen.