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Sommerfest in Karlshorst

Bei bestem Wetter haben wir gestern unser Sommerfest im Garten des Restaurants Gundefinger in Karlshorst gefeiert. Mit mehr als 60 Gästen war das Fest gut besucht, und besonderer Dank gebührt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gundelfinger, die uns diesen schönen Abend ermöglicht haben. Wir haben die Gelegenheit genutzt, nicht nur viele lange Gespräche zu führen, sondern auch über einige anstehende Herausforderungen im Süden Lichtenbergs zu diskutieren, wie z.B. über die anstehenden Wohnungsbauprojekte, die immer noch angespannte Situation bei den Kitaplätzen und unsere Aktivitäten für den Erhalt des Regionalbahnhofs.

Grünfläche oder Parkplatz am Römerweg?

Gestern hat die Geschäftsführung der HOWOGE im Lichtenberger Ausschuss für Stadtentwicklung das Konzept vorgestellt, im Rahmen der Schaffung von 350 Wohnungen auf dem Areal der ehemaligen Studentenwohnheime an der Treskowallee / Ecke Römerweg die Grünfläche am Römerweg in einen großen Parkplatz umzuwandeln. Auch wenn das Wohnungsbauprojekt im Hinblick auf die von der SPD angestrebte Schaffung neuen Wohnraumes in Lichtenberg sehr zu begrüßen ist, haben die Parteien recht einmütig Kritik an der Planung für den Parkplatz geübt. Gerade an dieser Stelle, die man von Norden kommend als ersten visuellen Eindruck von Karlshorst wahrnimmt, muss man eine solche Planung mit Bedacht abwägen. Ich denke, eine Tiefgarage wäre an diesem „Einfallstor nach Karlshorst“ städtebaulich geeigneter und ist sicher über die Nutzungsgebühren auch finanzierbar.

 

Die HOWOGE wird nun ihre Planung überarbeiten und anschließend erneut vorstellen.

Spielplatzsituation an der Rummelsburger Bucht

Ende Mai hatte ich an das Bezirksamt Lichtenberg eine Kleine Anfrage zur Spielplatzsituation an der Rummelsburger Bucht gestellt. Die Antwort ist nun eingegangen und wird hier veröffentlicht. Ich bin mit ihr nicht zufrieden, da sie den Eindruck erweckt, es gäbe gar keinen Handlungsbedarf, und die Rummelsburger Bucht sei sogar der am besten mit Spielplätzen versorgte Stadtteil Lichtenbergs. Wenn man sich jedoch mit eigenen Augen vor Ort umsieht, ist leicht zu erkennen, dass es derzeit praktisch gar keine Spielmöglichkeiten für  Kinder von 0-6 Jahren gibt, die genannten Spielplätze generell sehr schlecht ausgestattet sind und die angegebene Fläche der Spielplätze teilweise falsch berechnet ist. Die Wahrnehmung der Anwohner ist daher eine ganz andere als die des Bezirksamtes. Ich werde weiter nachhaken.

 

Hier meine Fragen an das Bezirksamt von Ende Mai:

1.   Welche  Bezugsgrößen  werden  für  die  Ausstattung  eines  Stadtteils  mit  Spielplatzfläche
allgemein  zugrunde  gelegt  (z.B.  die  pro  Einwohner  sowie  die  pro  Kind  zur  Verfügung
stehende Spielplatzfläche)?

2.   Wie  hoch  ist  die  aktuelle  Einwohnerzahl  an  der  Rummelsburger  Bucht,  differenziert  nach
Altersgruppen, und von welchem Stichtag sind diese Daten?

3.   Wie   groß   ist   aktuell   die   gesamte   öffentlich   verfügbare   Spielplatzfläche   an   der
Rummelsburger  Bucht  und  welche  Spielplätze  sind  (ggf.  für  welchen  Zeitraum)  in  der
Berechnung enthalten?

4.   Für welche Altersgruppen sind die einzelnen Spielplätze gedacht?

5.   Wie  groß  ist  der  statistisch  errechnete  Ausstattungsgrad  mit  Spielplatzflächen    an  der
Rummelsburger Bucht und wie steht dies im Verhältnis zum gesamten Bezirk Lichtenberg?

6.   Werden bei der Planung von Spielplatzfläche neben den Einwohnerzahlen auch relevante
Besucherzahlen  eines  Gebietes  (z.B.  speziell  des  überbezirklich  stark  frequentierten
Naherholungsgebietes Rummelsburger Bucht) berücksichtigt?

7.   Welches  Areal  genau  wird  bei  der  Angabe  der  Spielfläche  des  Spielplatzes  an  der
Hauptstraße neben der Kita Hoppetosse einberechnet?

8.   Welche  Möglichkeiten  sieht  das  Bezirksamt,  die  gegenwärtige  Spielplatzsituation  an  der
Rummelsburger  Bucht  –  ggf.  in  Kooperation  mit  Sponsoren  und  der  Bürgerschaft  –  zu
verbessern?

 

Und hier die Antworten des Bezirksamtes von Ende Juni: Weiterlesen

Historische Pendelstützen werden erhalten

Heute berichtete die Berliner Woche in ihrer Lichtenberger Ausgabe auf Seite 2 über den geplanten Erhalt der historischen Pendelstützen der Eisenbahnbrücke in Karlshorst. Ich hatte im Februar den Antrag in die BVV eingebracht, das Bezirksamt zu beauftragen, mit der Deutschen Bahn in Verhandlung zu treten. Ziele sollten dabei der Erhalt der im Rahmen des Neubaus der Brücke zu demontierenden Säulen und die zukünftige Ausstellung an einem geeigneten öffentlichen Ort in Karlshorst sein. Zum Ergebnis berichtete der Artikel.

Einwohnerversammlung Bauen und Verkehr in Karlshorst

Gestern fand im neuen Kulturhaus wieder die fast schon traditionell zu nennende Einwohnerversammlung „Bauen und Verkehr in Karlshorst“ statt, zu welcher der Bürgerverein Karlshorst alljährlich einlädt. Trotz der nicht allzu umfangreichen Werbung für die Veranstaltung fanden fast 200 Gäste den Weg in das Kulturhaus, was sicher für das große Interesse der Karlshorster an diesen Themen und für die Qualität der Veranstaltung spricht. Als Bezirksverordneter und Mitglied des Ausschusses für ökologische Stadtentwicklung nahm ich an der Veranstaltung teil.

Stadtrat Wilfried Nünthel berichtete über die wesentlichen aktuellen Entwicklungen und stellte sich den Fragen der Einwohner. Dabei ging es unter anderem um den Neubau der Eisenbahnbrücke, den Erhalt des Regionalbahnhofs und einen Ausblick zum weiteren Verfahren für den Bau der TVO. Ein weiteres Thema war die Kitasituation. Hier sind durch mehrere in Planung oder bereits im Bau befindliche Einrichtungen deutliche Verbesserungen zu erwarten. In den nächsten Jahren werden in Karlshorst mehr als 500 neue Kitaplätze entstehen.

Nachdem vor kurzem das Lichtenberger „Bündnis für Wohnen“ abgeschlossen wurde, berichtete das Bezirksamt nun über zahlreiche Projekte, darunter die Fertigstellung des Carlsgartens bis Ende 2012, die Neubauten am Aristotelessteig, den Sachstand auf dem Gelände der ehemaligen Festungspionierschule in der Zwieseler Straße sowie die Gartenstadt I. Weiterlesen

Bündnis für Wohnen in Lichtenberg auf den Weg gebracht

Vereinbarung zwischen Bezirk und Akteuren der Wohnungswirtschaft – Senator Michael Müller sichert Unterstützung zu

Am Mittwoch stellte der Lichtenberger Bürgermeister Andreas Geisel (SPD) im Beisein des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt Michael Müller (SPD) und des Lichtenberger Bezirksstadtrates für Stadtentwicklung Wilfried Nünthel (CDU) das „Bündnis für Wohnen“ in Berlin-Lichtenberg vor. Während sich das bereits in der vergangenen Woche von Senator Michael Müller vorgestellte Bündnis für bezahlbare Mieten vor allem auf Bestandswohnungen konzentriert, steht im Lichtenberger Bündnis für Wohnen der Wohnungsneubau im Fokus.

Im Koalitionsvertrag von SPD und CDU ist vereinbart, dass der Wohnungsbau in Berlin bis 2016 deutlich angekurbelt wird, 30.000 neue Wohnungen sollen entstehen. Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften und die Wohnungsgenossenschaften in Berlin spielen bei der Umsetzung dieses Vorhabens eine zentrale Rolle, aber auch zahlreiche private Investitionen. Allein im Bezirk Lichtenberg werden schon 2012 und 2013 jeweils fast 1.000 neue Wohnungen entstehen. Weiterlesen

Neubau der Eisenbahnbrücke und Erhalt der historischen Pendelstützen

Der Neubau der Eisenbahnüberführung an der Treskowalle ist seit vielen Jahren ein Thema im Süden Lichtenbergs. Die 15 Meter breite Brücke ist schon seit langem zu klein für den Auto- und Straßenbahnverkehr und eines der letzten verbliebenen zweispurigen Nadelöhre auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung zwischen Hohenschönhausen und Schöneweide. Davon abgesehen ist der Weg unter der Brücke für Fußgänger und Radfahrer einer der unansehnlichsten Orte im schönen Karlshorst, eine richtige „Schmuddelecke“. Nachdem die Deutsche Bahn das Projekt mehrfach verschoben hatte, begann nun tatsächlich der Abriss der alten Brücke.

In Zukunft wird die Treskowallee vierspurig unter der modernen, 31 Meter breiten Eisenbahnbrücke hindurchführen, und der S-Bahnhof erhält auch auf der westlichen Seite der Treskowalle einen Zugang einschließlich Aufzug. Wie der Presse bereits zu entnehmen war, wird es im Zuge der Baumaßnahmen mehrfach zu Sperrungen der Treskowallee sowie des Nahverkehrs kommen.

Rechtzeitig vor Beginn der Bauarbeiten hatte ich in die BVV den Antrag eingebracht, die beiden historischen Pendelstützen zu sichern, die dem Neubau der Brücke weichen müssen, und sie nach Abschluss der Bauarbeiten als historisches Zeugnis an einem geeigneten öffentlichen Ort im Süden Lichtenbergs auszustellen. Weiterlesen

Neues zur Kita im Carlsgarten

Die Entwicklung um die neue Kita im Carlsgarten bleibt spannend. Nachdem der Träger Europakindergärten Vogler, der bereits einen gültigen Mietvertrag hatte, aus dem Projekt ausgestiegen war, habe ich eine weitere Kleine Anfrage beim Bezirksamt Lichtenberg gestellt, um den aktuellen Stand zu recherchieren. Hier meine Fragen und die Antworten des Bezirksamtes: Weiterlesen

Haushalt und Gartenstadt im Ausschuss für ökologische Stadtentwicklung

Nachdem das Bezirksamt der BVV am 16.02. den Entwurf des Lichtenberger Doppelhaushaltes 2012/13 vorlegte, hatte die BVV diesen zur Beratung in die zuständigen Fachausschüsse überwiesen. In seiner gestrigen Sitzung bestätigte der Ausschuss für ökologische Stadtentwicklung die Kapitel des Haushaltsentwurfs 2012/13, für die er fachlich zuständig ist. Parteiübergreifend bestand Einigkeit, dass der Entwurf eine solide Planung für die beiden Jahre darstellt. Positiv ist aus meiner Sicht unter anderem, dass zusätzliche 100.000 € für Spielplätze zur Verfügung gestellt werden.

Außerdem berichtete das Bezirksamt im Ausschuss u.a. über den ersten Bauantrag zu 8 Einfamilienhäusern im Plangebiet „Gartenstadt Karlshorst“, zu den Bürgereinwendungen im Bebauungsplanverfahren „Gartenstadt Karlshorst I“ (XVII-50aa) sowie zur Umnutzung einer früheren Freizeiteinrichtung auf dem ehemaligen Kasernengelände zu einer Kita für ca. 90 Kinder und einem Familienzentrum. Damit wird nun innerhalb kurzer Zeit die vierte neue Kita in Karlshorst geplant und hoffentlich in absehbarer Zeit eröffnet.

Prerower Platz und Karlshorst Ost im Stadtentwicklungsausschuss

In seiner gestrigen Sitzung hat der Ausschuss für ökologische Stadtentwicklung eine Reihe von Themen behandelt, die für die städtebauliche Entwicklung Lichtenbergs in den nächsten Jahren von Bedeutung sind.

So wurde die überdimensionierte Planung für ein Einkaufszentrum am Prerower Platz abgelehnt, weil die Größe der geplanten Verkaufsfläche über dem im erst kürzlich verabschiedeten Lichtenberger Zentren- und Einzelhandelskonzept vorgesehenen maximalen Wert liegt. Das Vorhaben hätte auch die dringend notwendige Wiederbelebung des Hansa-Centers gefährdet.

Eine insgesamt positive Meinung bildete sich der Ausschuss hingegen zu den Planungen für Karlshorst Ost (Bebauungsplan XVII-50a, 50aa, 50ab und 50b). In diesem Zusammenhang wies ich allerdings darauf hin, dass besonderes Augenmerk auf die Zufahrtswege zu den neuen Wohngebieten gelegt werden muss. Insbesondere die Rheinsteinstraße und auch die Robert-Siewert-Straße sind nach der Erschließung der ehemaligen Festungspionierschule bereits heute stark belastet. Wünschenswert ist aus meiner Sicht auch das Vorhalten einer Freifläche für eine eventuelle zukünftig zu planende Sportfläche.

Außerdem wurde vereinbart, zum Thema Mietwohnungsbau an der Rummelsburger Bucht Bürger und Fachexperten in den Ausschuss einzuladen, um sich eine Meinung zu möglichen Bauvorhaben zu bilden.