Schulergänzungsbauten an drei Lichtenberger Standorten eröffnet

Berlin boomt. Dass die Bevölkerung Berlins wächst, ist inzwischen allgemein bekannt. Besonders betroffen von dieser positiven Entwicklung ist auch der Bezirk Lichtenberg. Bei uns wächst die Bevölkerung derzeit jährlich um ca. 4.000 Menschen. Die zahlreichen neuen Einwohner benötigen natürlich auch zusätzliche Infrastruktur. Besonders im Bereich der Grundschulplätze ist der Bezirk in den letzten Jahren an seine Grenzen gekommen. Die regelmäßig vorgelegte Schulentwicklungsplanung des Bezirkes Lichtenberg zeigt diese Entwicklung deutlich auf und hat unter anderem dafür gesorgt, dass dies auch auf Landesebene erkannt wurde.

Auf Drängen der Bezirke, in Lichtenberg insbesondere durch den Bezirksbürgermeister Andreas Geisel, die Bezirksstadträtin für Bildung Kerstin Beurich, die Abgeordneten sowie uns Bezirksverordnete in der BVV, legte die Senatsverwaltung in Abstimmung mit dem Abgeordnetenhaus ein Sonderbauprogramm in Höhe von 21,3 Mio. € auf, um an den Schwerpunkten des Wachstums die dringend benötigten Schulplätze durch Schulergänzungsbauten zu schaffen. Mit dem Ziel, die Planungs- und Bauzeiten gering zu halten, wurde dabei auf sogenannte Schulergänzungsbauten in Modulbauweise gesetzt. So betrug die gesamte Projektzeit einschließlich Planung und Bau lediglich 15 Monate. Dabei übertreffen die Ergänzungsbauten die Standards der vorhandenen sanierten Schulbauten in punkto Ausstattung, Technik, Nutzbarkeit und Sauberkeit zum Teil deutlich.

Von berlinweit sieben Standorten, an denen Gebäude im Rahmen des Sonderbauprogramms errichtet wurden, befinden sich drei in Lichtenberg – ein deutlicher Erfolg sozialdemokratischer Politik im Bezirk. Pünktlich zum Beginn des Schuljahres 2014/15 wurden nun in Lichtenberg die Schulergänzungsbauten in Betrieb genommen. Im Bezirk wurden insgesamt fünf Ergänzungsmodule errichtet – an der Brodowin-Schule in Alt-Hohenschönhausen und der Karlshorster Grundschule jeweils ein Doppelbau und an der Richard-Wagner-Schule in Karlshorst ein einzelner Ergänzungsbau. Allein im Süden des Bezirkes wurden damit Platzkapazitäten in der Größenordnung von anderthalb neuen Schulen geschaffen.

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