Polizei muss Maßnahmen gegen Fahrraddiebstähle ergreifen

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Die Zahl der Einbrüche und Fahrraddiebstähle in Lichtenberg ist deutlich gestiegen. Besorgniserregend sind insbesondere die steigenden Fallzahlen aus dem Süden Lichtenbergs. So wurden 2014 im Vergleich zu 2010 doppelt so viele Einbrüche und Fahrraddiebstähle registriert, und die Diebstähle aus Kfz haben sich um zwanzig Prozent erhöht.

An einigen Orten konzentrieren sich die Delikte besonders stark. Von allen erfassten Einbrüchen in Einfamilienhäusern entfallen allein 75 % der Fälle auf Karlshorst. Hier sehe ich Handlungsbedarf! Um der hohen Zahl an Wohnungs- und Hauseinbrüchen entgegenzuwirken, muss in den betroffenen Gebieten der Funkstreifendienst verstärkt werden. Besonders drängend ist es unter anderem im Carlsgarten in Karlshorst und an der Rummelsburger Bucht.

Problematisch ist auch der Anstieg der Fahrraddiebstähle  im Süden Lichtenbergs. So liegt der S-Bahnhof Nöldnerplatz mit 59 Fällen auf Platz 3 der berlinweiten Statistik, der S-Bahnhof Karlshorst mit 90 gemeldeten Fällen sogar auf Platz 1. Die Polizei ist hier in der Pflicht. Dem starken Anstieg der Zahl der Fahrraddiebstähle muss entgegengewirkt werden. Dazu sind insbesondere mehr und regelmäßige Zivilstreifen rund um die beiden Bahnhöfe notwendig. Gelegentliche Schwerpunkteinsätze der Polizei reichen nicht aus. 

Dringlich sind aber auch bauliche Maßnahmen. Derzeit bleiben viele Fahrräder aufgrund mangelnder Abstellmöglichkeiten ohne festen Anschluss und sind ein leichtes Ziel für Diebe.

Die neuen Daten stammen aus der Antwort der Senatsverwaltung für Inneres und Sport auf eine schriftliche Anfrage von mir aus dem Juni (Drs.: 17/16 222).

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