Initiative für zweite Fahrbahn unter Karlshorster Eisenbahnbrücke

Die Fertigstellung der Karlshorster Eisenbahnbrücke durch die Deutsche Bahn erfolgte im Oktober 2013. Aufgrund der bekannten Verzögerungen bei der Planung der beteiligten Träger BVG und Berliner Wasserbetriebe ist jedoch die Anlage der endgültigen Fahrbahn, des Gehweges und des Radweges in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Die Deutsche Bahn hat vor kurzem einen provisorischen Fußweg auf der westlichen Seite der Brücke angelegt, um Anwohnern den Weg zwischen südlichem und nördlichem Karlshorst zu erleichtern.

Allerdings bliebe mit dem derzeitigen Zustand die westliche Hälfte der neuen Brücke über einem Zeitraum von voraussichtlich mehreren Jahren für den Straßenverkehr nicht nutzbar. Die mit  dem Neubau angestrebte verkehrsentlastende Wirkung käme auf lange Zeit nicht zum Tragen. Aus diesem Grund habe ich einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht, unter der westlichen Hälfte der neuen Karlshorster Eisenbahnbrücke mit Mitteln des Senates oder bezirklichen Mitteln eine provisorische zweite Fahrbahn anzulegen.

Dies würde die Nutzung der Erweiterung der Brücke schon in der Übergangszeit bis zur Fertigstellung der endgültigen Verkehrsanlagen ermöglichen. Damit würde die Verkehrssituation für den motorisierten Individualverkehr erheblich verbessert und der Verkehrsraum Karlshorst deutlich entlastet werden. Insbesondere zu Stoßzeiten kommt es an der Karlshorster Brücke aufgrund der Einspurigkeit regelmäßig zu Stau zu Lasten aller Verkehrsbeteiligten und der Anwohner.

Der Antrag wird nun vom Hauptausschuss und dem Ausschuss für öffentliche Ordnung und Verkehr beraten.

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