Erfolgreicher Stadtteiltag mit vielfältiger Beteiligung von Landespolitikern

Stadtteiltag Nov_BestOf_009

Zukunftsdialog „Rummelsburger Bucht“ mit Senator Andreas Geisel und Hans Pagel (Kiezbeirat Rummelsburg)

Friedrichsfelde und die Rummelsburger Bucht bildeten den Schwerpunkt meines Stadtteiltags am vergangenen Donnerstag. Dabei besuchte ich das Sewan-Kaufhaus, die Berliner Familienfreunde e.V., das Kreativzentrum „Heikonaut“, die Jugend- und Freizeiteinrichtung „Betonoase“, das Alte Lazarett im Rahmen des „Zukunftsdialogs Rummelsburger Bucht“ und den Studentenclub Spelunke.

Im Sewan-Kaufhaus informierte ich mich im Gespräch mit Projektleiter Wolfgang Kuleßa  über das Sozialkaufhaus, seine Arbeit und die aktuellen Herausforderungen. Die familiäre Atmosphäre, die enge Bindung der Mitarbeiter zu diesem Suchtpräventions-Projekt und das Engagement der Einrichtung für die Nachbarschaft haben mich sehr beeindruckt. Die finanzielle Absicherung des Sozialkaufhauses ist mir ein  wichtiges Anliegen.

Bei den Berliner Familienfreunden e.V. in der Dolgenseestraße hatte ich die Möglichkeit, im Gespräch mit Geschäftsführerin Birgit Plank und einer ehrenamtlichen Hebamme viel über die Angebote der Einrichtung zu erfahren. So sieht man der Zukunft dank neuer und größerer Räumlichkeiten im nächsten Jahr positiv entgegen und möchte  das eigene Angebot weiter ausbauen. Gerade weil Lichtenberg wächst und viele junge Familien zu uns ziehen,  sind Projekte wie die Familienfreunde unentbehrlich.

Zu einem Gespräch beim Co-Working-Space und Kreativzentrum „Heikonaut“ hatte ich  die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat eingeladen. Gemeinsam erhielten wir von Projektleiter Axel Watzke eine Führung durch die Räumlichkeiten des ehemaligen Kindergartens und konnten dabei mit verschiedenen Nutzern des Co-Working-Spaces ins Gespräch kommen. Der Standort in Friedrichsfelde zeigt, dass die junge Kreativindustrie nicht nur in Friedrichshain, Mitte und Kreuzberg zu Hause ist, sondern auch im aufstrebenden Lichtenberg.

Beim anschließenden Treffen mit Sven Grässl, dem Leiter der bezirklichen Jugend- und Freizeiteinrichtung „Betonoase“ erhielten der Fraktionsvorsitzende der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus Raed Saleh und ich eine Führung durch die Einrichtung. Das Angebot ist für Kinder und Jugendliche in der Dolgenseestraße, darunter viele mit Migrationshintergrund, eine wichtige Adresse für die Freizeitgestaltung. Im Anschluss luden die Berliner Familienfreunde uns noch zu einem gemeinsamen Besuch ihres Familientreffs ein.

Höhepunkt des Abends bildete der „Zukunftsdialog Rummelsburger Bucht“ im Nachbarschaftszentrum „Altes Lazarett“ des WIR e.V. In dem bis auf den letzten Platz belegten Saal verfolgten rund 60 Anwohner die von mir moderierte Diskussion zwischen Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel und Hans Pagel vom Kiezbeirat Rummelsburg. Nach einem Impulsvortrag des Senators zur bisherigen Entwicklung und zu aktuellen Planungen rund um die Rummelsburger Bucht gab es einen spannenden Gedankenaustausch zum Bebauungsplan Ostkreuz, der geplanten Retentionsfilteranlage, der Sportfläche Georg-Löwenstein-Str. und dem potentiellen Schulstandort Hauptstraße 8/9. Auch überregionale Themen wie der Ausbau der A100 kamen zur Sprache. Die Bürger beteiligten sich intensiv an der Diskussion.

Im Studentenclub Spelunke im Wohnheim an der Sewanstraße klang der Stadtteiltag in entspannter Atmosphäre aus. Ziel des Treffens war es, mit Lichtenberger Studenten und Studentinnen ins Gespräch über die Politik vor Ort zu kommen. Stephan Dannewitz aus dem Vereinsvorstand  führte mich durch die Räumlichkeiten und erläuterte Organisation und Betrieb des Clubs. Nach einer Partie Tischfußball ergab sich noch die Gelegenheit, mich mit Studierenden über die aktuelle Flüchtlingspolitik in Berlin auszutauschen.

An meinem Stadtteiltag konnte ich einige wichtige Anliegen und Anregungen mitnehmen, denen ich in der nächsten Zeit nachgehen werde. Ich freue mich auch darauf, den Austausch in Zukunft noch weiter zu vertiefen. Auch mein nächster Stadtteiltag wird mich wieder zu vielen Akteuren im Wahlkreis führen. Wenn Sie Interesse an einem Gespräch haben, melde Sie sich gerne unter buergerbuero@gregor-koeltzsch.de!

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