Premiere: Das KIEZ-JOURNAL

20150722 Kiezjournal CoverMit dem KIEZ-JOURNAL möchte ich Sie regelmäßig über meine Arbeit im Abgeordnetenhaus, vor Ort im Wahlkreis und über aktuelle Themen in Karlshorst, Friedrichsfelde Süd und der Rummelsburger Bucht informieren.

In der ersten Ausgabe geht es u.a. um die steigende Zahl an Fahrraddiebstählen und Einbrüchen in Lichtenberg, die Lärmprobleme mit der Strandbar Rummelsburg sowie die Vergrößerung und Sanierung des Spielplatzes in der Rummelsburger Bucht. Darüber hinaus gibt es verschiedene Veranstaltungshinweise für den Wahlkreis.

Das KIEZ Journal Q3/2015 wird an alle Haushalte im Wahlkreis verteilt, kann online heruntergeladen werden und liegt im Bürgerbüro in der Dönhoffstraße 36 aus. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Polizei muss Maßnahmen gegen Fahrraddiebstähle ergreifen

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Die Zahl der Einbrüche und Fahrraddiebstähle in Lichtenberg ist deutlich gestiegen. Besorgniserregend sind insbesondere die steigenden Fallzahlen aus dem Süden Lichtenbergs. So wurden 2014 im Vergleich zu 2010 doppelt so viele Einbrüche und Fahrraddiebstähle registriert, und die Diebstähle aus Kfz haben sich um zwanzig Prozent erhöht.

An einigen Orten konzentrieren sich die Delikte besonders stark. Von allen erfassten Einbrüchen in Einfamilienhäusern entfallen allein 75 % der Fälle auf Karlshorst. Hier sehe ich Handlungsbedarf! Um der hohen Zahl an Wohnungs- und Hauseinbrüchen entgegenzuwirken, muss in den betroffenen Gebieten der Funkstreifendienst verstärkt werden. Besonders drängend ist es unter anderem im Carlsgarten in Karlshorst und an der Rummelsburger Bucht. Weiterlesen

Ein Mann für den Frieden

FotoDer „Weltfriedenswanderer“ Stefan Horvath hat mich letzten Donnerstag in meiner Bürgersprechstunde überrascht. Mit einem gemeinsamen Foto möchte er auch in Karlshorst für Frieden und Versöhnung in der Welt werben.

In den letzten zwanzig Jahren hat der gebürtige Wiener für seine Mission bereits 50.000 Kilometer zurückgelegt und dabei mehr als 60 Paar Wanderschuhe verschlissen. Überall sucht er gesellschaftliche Akteure vor Ort auf, um auf die Wichtigkeit von Frieden, Zusammenhalt und Versöhnung aufmerksam zu machen. Er besucht Friedensmärsche, nimmt an Menschenketten teil und packt an,wo Schwächere Hilfe benötigen. Nur so ließen sich nach seiner Überzeugung Rechtsradikalismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung bekämpfen.  Ich wünsche Stefan Horvath auf seinem weiteren Weg viel Erfolg und hoffe, dass seine Botschaft für einen friedlichen Umgang miteinander Gehör findet!

Das Prinzenviertel braucht einen Supermarkt!

Eine Demonstration zum Erhalt des Netto-Marktes in der Ehrlichstraße Ende April

Das Prinzenviertel in Karlshorst ist von der Nahversorgung abgeschnitten. Der letzte Supermarkt – der Netto an der Ehrlichstraße – hat am 25. April geschlossen und hinterlässt die 6.000 Einwohner ohne Zugang zu einem Einzelhändler mit den Waren des täglichen Bedarfs. Gerade für Senioren und in der Mobilität eingeschränkte Menschen ist das ein untragbarer Zustand. Das Bezirksamt hat für diese Bürger zusammen mit dem CAP-Markt in der Robert-Siewert-Straße, der Nobis gGmbH und dem Deutschen Roten Kreuz eine Übergangslösung für eine Warenanlieferung finden können. Das ist ein wichtiger Schritt, kann für alle Anwohner aber kein Dauerzustand sein.

Nachdem viele Einzelhandelsketten sich in den letzten Jahren aus ländlichen Gegenden zurückgezogen haben, betrifft diese Entwicklung nun auch größere Städte. Die Betreiber wollen für ihre Märkte größere Flächen in Anspruch nehmen, um ein größeres Sortiment anbieten zu können. Wo dies nicht möglich ist, ziehen sie aus. Dies wird nun auch in Lichtenberg sichtbar. Im Karlshorster Prinzenviertel will der Eigentümer das Gebäude des in die Jahre gekommenen Supermarktes abreißen und hat einen Bauantrag gestellt, der eine Kombination aus Wohnungen mit kleinflächigem Einzelhandel (270qm) vorsieht. Weiterlesen

Wertvolle Impulse aus Gesprächen am Stadtteiltag

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Im Gespräch mit Wachleiter René Eichler von der Berufsfeuerwehr

Am vorigen Mittwoch habe ich meinen ersten Stadtteiltag als Abgeordneter durchgeführt. Die „Antrittsbesuche“ führten mich zu einigen wichtigen lokalen Akteuren in Karlshorst, darunter die Berufsfeuerwehr, die Albatros gGmbH, das Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium sowie der Bürgerverein Karlshorst.

Bei der Berufsfeuerwehr habe ich mich bei Wachleiter René Eichler und der Mannschaft über die Feuerwache, die Arbeit der Kollegen und aktuelle Herausforderungen informiert.

Bei der Albatros gGmbH hatte ich in der Tagesstätte Gundelfingerstraße, im Restaurant am gleichen Standort und bei der Zuverdienstwerkstatt in der Dönhoffstraße die Möglichkeit, viel über die unterschiedlichen Betätigungsschwerpunkte dieser Einrichtungen zu erfahren. Bei einem gemeinsamen Frühstück und einer Führung durch die Fahrradwerkstatt erhielt ich einen guten Eindruck von der Arbeit mit den Klienten. Weiterlesen

Startschuss für mein neues Bürgerbüro

Bei der Eröffnung meines Bürgerbüros in der Dönhoffstr. 36a hatte ich gestern ein volles Haus. Gefreut habe ich mich dabei nicht nur über die Teilnahme des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel, der Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro und meiner Kolleginnen und Kollegen aus dem Abgeordnetenhaus. Auch die  vielen Glückwünsche, Geschenke und Anregungen der rund 60 Gäste aus Nachbarschaft, Landes- und Bezirkspolitik sind eine weitere Motivation für meine Arbeit im Abgeordnetenhaus und vor Ort im Wahlkreis.

Mit der Eröffnung werden auch einige Digitaldrucke des Karlshorster Künstlers Dennis Meier zum ersten Mal in der Öffentlichkeit gezeigt. Die sieben abstrakten Grafiken des UDK-Absolventen und Walter Stöhrer Preisträgers für Grafik können während der Öffnungszeiten des Büros besichtigt werden. Ein besonderer Dank auch dem Team von Oliver Schirmer vom Dampf und Zucker für das hervorragende Catering. Weiterlesen

(M)ein Büro für Ihre Anliegen

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Nach einem längeren Umbau ist es nun endlich soweit: Am 29. April um 17 Uhr werde ich in der Dönhoffstr. 36a mein neues Bürgerbüro eröffnen! Es soll eine Anlauf- und Beratungsstelle für die Anliegen und Sorgen aller Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen aus Karlshorst, Friedrichsfelde und der Rummelsburger Bucht sein.

Das Büro wird von Montag bis Mittwoch von 10 bis 17 Uhr und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet sein. Interessierten stehe ich jeden zweiten Donnerstag um 16 Uhr in einer Sprechstunde zur Verfügung. Darüber hinaus werden auch Bezirksverordnete der SPD dort regelmäßig Sprechstunden anbieten. Weiterlesen

Coppi-Gymnasium und Grzimek-Grundschule bekommen Geld zur Sanierung ihrer Toiletten.

Bild: Angela Monika Arnold, CC BY 3.0

Bild: Angela Monika Arnold, CC BY 3.0

Das Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium bekommt 500.000 Euro für die Sanierung der sanitären Anlagen. Weitere 100.000 Euro gehen an die Bernhard-Grzimek-Grundschule. Dies gab die zuständige Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft vor einigen Tagen bekannt. Mit dem Geld kann das Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium noch in diesem Jahr mit der Sanierung ihrer Sanitäranlagen beginnen, während die Bernhard-Grzimek-Grundschule das Geld zunächst für die vorbereitende Planung investiert.

Die Mittel kommen aus dem so genannten Schulanlagensanierungsprogramm. Schwerpunkt dieses Programms ist die Sanierung von Sanitäranlagen, undichten Dächern, maroden Fenstern und Fassaden, verschlissenen Bodenbelägen usw. Welche Maßnahmen realisiert werden, entscheidet zu 70 % der jeweilige Bezirk durch eine eigene Prioritätensetzung, die sich an der Entwicklung der Schülerzahlen orientieren muss. 30 % der Investitionen werden durch Schwerpunktsetzung der Senatsverwaltung nach übergreifenden Kriterien (z. B. besondere inhaltliche Programmziele, soziale Stadt, energetische Sanierung) festgelegt.

In Lichtenberg erhalten außerdem die Schule im Ostseekarree und die Grundschule am Wäldchen Mittel aus dem Programm. Insgesamt fließen so dieses Jahr über eine Million Euro aus dem Topf des Berliner Senates in die Sanierung der Sanitäranlagen dieser vier Lichtenberger Schulen.

Die komplette Liste mit allen geförderten Schulen inkl. Fördersumme können Sie hier herunterladen.

Neuer Bahnhofseingang auf der Westseite

Am 27. Februar wurde der seit Langem gewünschte Westeingang des Bahnhofes Karlshorst still und leise für die Fahrgäste freigegeben. Nun muss man nicht mehr länger die Ampelanlage an der Treskowallee überqueren, um den Bahnsteig zu erreichen. Durch die Geländer an der Fahrbahn und die Ampelanlage war dies insbesondere für die Anwohnerinnen und Anwohner aus Richtung Dönhoff- und Wandlitzstraße mit einem vor allem zeitlich großen Umweg verbunden. Nicht selten konnte man an der roten Fußgängerampel seinen verpassten Zug beim Losfahren beobachten.

Mit der Eröffnung des Westeinganges einhergehend wurde auch ein neuer provisorischer Fuß- und Radweg unter der neuen Karlshorster Brücke hindurch eröffnet. Der neue Weg ist nicht nur deutlich breiter und bietet einen direkten Zugang zum neuen Bahnhofseingang. Als Fußgänger hat man unter der Brücke nun auch mehr Abstand zu den durchfahrenden Autos und LKWs. Ich hatte die Einrichtung des Weges schon 2014 mit einer Initiative in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenbergs angeregt, nun wurde das umgesetzt.

Weitere Bilder können Sie hier finden:
http://www.bahnbilder.de/album/die-neue-fussgaengerbruecke-am-bahnhof-karlshorst-427.html

Wieder ein Schritt weiter beim Sportplatz Karlshorst

So sieht das Gelände aus, auf dem wahrscheinlich der neue Karlshorster Sportplatz errichtet werden wird. Eine frisch geräumte Brache. Dank eines städtebaulichen Vertrages mit Vattenfall steht das Gelände nach der Beräumung nun für den dringend benötigten bezirklichen Sportplatz zur Verfügung.

Dass die Zählgemeinschaft aus SPD, CDU und den Grünen diesen Sportplatz nun in die bezirkliche Investitionsplanung übernehmen will, freut mich sehr. Damit ist es eines der ersten Themen des aktualisierten Zählgemeinschaftsvertrages, die konkret umgesetzt werden. Mein kontinuierliches Werben für das Thema ist insbesondere bei meinen Fraktionskollegen in der SPD auf offene Ohren gestoßen. Als der entsprechende Antrag für die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) formuliert war, sind die Zählgemeinschaftspartner mitgezogen.

Gemeinsam wollen wir das Vorhaben nun direkt über die Investitionsplanung des Bezirkes realisieren. Auch in der Bezirkspolitik führen bekanntlich viele Wege zum Ziel. Im Ergebnis haben die sportbegeisterten Karlshorsterinnen und Karlhorster künftig kürzere Wege zu ihrem Sport. Für viele Menschen wird die Nutzung eines Sportplatzes durch die neu gewonnene Nähe überhaupt erst möglich.

Damit biegt nun ein Vorhaben in die Zielgerade ein, das schon eine lange Geschichte hinter sich hat. Weiterlesen