Bürgerversammlung Bauen und Verkehr

Am 4. Juli luden der Bürgerverein Karlshorst und das Bezirksamt Lichtenberg wieder zur jährlichen Bürgerversammlung „Bauen und Verkehr“ ein. Stadtrat Andreas Geisel stellte den ca. 100 Gästen die Entwicklungen der letzten Monate vor und gab einen Ausblick in die Zukunft.

Schwerpunkte waren u.a. die Planungen für Karlshorst-West (Bebauungsplan 11-47 a-c), der weitere Ausbau von Karlshorst Ost hinter der ehemaligen Festungspionierschule, die  Baumaßnahmen der Wasserbetriebe entlang der Treskowalle und der von der Deutschen Bahn AG seit Jahren immer wieder verschobene Beginn des Umbaus der Brücke am Bahnhof.

Ein weiteres Thema war der langfristige Erhalt des Regionalbahnhofs, für den sich die SPD ebenso wie andere Parteien in Lichtenberg einsetzt. In diesem Zusammenhang rief Geisel die lokalen Kandidaten aller demokratischen Parteien auf, sich gemeinsam für den Erhalt des Regionalbahnhofs und der Anbindung an den Flughafen Schönefeld einzusetzen, statt Kampagnen gegeneinander durchzuführen. Hintergrund ist die aktuelle Kampagne der CDU. Obwohl die CDU in den 90er Jahren unter Bürgermeister Diepgen und Verkehrssenator Kleemann selbst den langfristigen Wegfall des Regionalbahnhaltes in Karlshorst initiiert und beschlossen und diese Situation durch ihr jahrelanges Engagement für den Neubau eines Regionalbahnhofs in Köpenick noch verschärft hatte, wirft sie nun den anderen Parteien öffentlich vor, den Erhalt des Regionalbahnhofs Karlshorst zu verhindern.

Auch zur Tangentialverbindung Ost (TVO) wurden Fragen gestellt. Dazu hatte ich vor kurzem eine Informationsveranstaltung durchgeführt. Die SPD setzt sich dafür ein, dass der Bau der TVO in der Ostvariante in der nächsten Legislaturperiode im Haushalt unterlegt wird und die konkreten Planungen beginnen können.

In der Veranstaltung wies ich erneut auf die hohe Nachfrage nach Wohnungen und die dadurch steigenden Mieten in Karlshorst hin. Zur Stabiliserung der Mieten muss meiner Meinung nach auch über den Neubau von Wohnungen durch die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften nachgedacht werden. Denkbar wäre z.B. der Umbau der leerstehenden ehemaligen Studentenwohnheime auf dem Grundstück Treskowallee/Cäsarstr./Hönower Str. bzw. ein entsprechender Neubau. Wenn dieser in mehrgeschossiger Bauweise entsteht, könnten 300-400 neue Wohnungen geschaffen werden.

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