Architektenentwurf für die Sporthalle des Coppi-Gymnasiums ausgewählt

Der von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt durchgeführte europaweite Architektenwettbewerb für den Neubau der Sporthalle des Hans und Hilde Coppi-Gymnasiums ist entschieden.

Die bisherige Sporthalle aus dem Jahre 1937 wurde 2013 durch einen Brand vollständig zerstört. Aus diesem Grund sollte in dem Wettbewerbsverfahren eine neue Sporthalle konzipiert werden. Der Neubau umfasst inklusive der zugehörigen Nebenräume eine Nutzfläche von ca. 1.350 m². Die Fläche der Sporthalle wird sich im Vergleich zur alten Halle verdreifachen und sowohl für den Schul- als auch den Vereinssport zur Verfügung stehen. In Karlshorst werden derzeit dringend Hallenflächen benötigt.

Insgesamt gingen mehr als 100 Bewerbungen für das Verfahren ein, von denen 20 für die Teilnahme zugelassen wurden. Unter den eingereichten Entwürfen gewann die Arbeit des Leipziger Büros schulz & schulz architekten GmbH. Alle 20 Wettbewerbsarbeiten sollen nun in der Hochschule für Technik und Wirtschaft öffentlich ausgestellt werden.

Aus meiner Sicht handelt es sich um einen gelungenen Entwurf, der nun hoffentlich schnell Grundlage für die Bauplanungsunterlagen wird. Für die Baumaßnahme sind Kosten in Höhe von 4,5 Millionen Euro geplant. Kritisch anzumerken ist, dass der Wettbewerb erst ca. 15 Monate nach dem Brand stattfand. Zudem soll sich der Bau der neuen Halle nach der im Sommer veröffentlichten Planung bis zum Jahr 2017 hinziehen. Das ist den Schülern, Lehrern und anderen Nutzern nicht zuzumuten. Daher fordere ich von den beteiligten Stellen im Bezirksamt Lichtenberg, alle erforderlichen Maßnahmen in die Wege zu leiten, um die Planungs- und Bauzeit zu verkürzen. (Quelle Abbildung: BA Lichtenberg / schulz & schulz)

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